Christoph Heinitz / Dachdeckermeister

Wieso sind Sie Dachdecker geworden?

Eigentlich wollte ich als Junge immer Fußballprofi werden, aber das Talent hat nur zum Hobbyfußballer gereicht. Dafür gab es aber ein anderes prägendes Erlebnis. Bei uns in der Nachbarschaft war damals eine Zimmerer- und Dachdeckerfirma im Einsatz. Ich konnte eine Weile fasziniert zusehen, wie Stück für Stück das Dach entstand. Dann hatte sich die Überlegung, welchen Beruf ich einmal erlernen möchte eigentlich erübrigt. Den ganzen Tag an der frischen Luft sein und handwerklich arbeiten – das war eine tolle Vorstellung. Und nun bin ich sogar Handwerksmeister. Wer hätte das damals gedacht?
 

Was zeichnet einen guten Handwerksmeister aus?

Er ist nicht nur fachlich qualifiziert, sondern übernimmt auch ganz selbstverständlich Verantwortung. Aber um sich wirklich in der Königsklasse zu etablieren, muss man auch menschlich bleiben. Das heißt für mich, stets bemüht zu sein, zuvorkommend mit Kunden und fair mit Kollegen und Untergebenen umzugehen.
 

Gibt es jemanden, dem Sie für die Unterstützung während des Meisterstudiums danken möchten?

Ich bin vor allem meinem Arbeitgeber verbunden, der mir mit einer Freistellung während der Fortbildung die nötige Rückendeckung verschafft hat. 

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