Maxi Reiche / Kfz-Technikermeisterin

Was wollten Sie als Kind werden?

Augenoptikerin oder Kfz-Meisterin.
 

Wie kamen Sie auf die Idee, Ihren Beruf zu erlernen?

Etwas anderes kam kaum in Frage, weil ich in der Kfz-Werkstatt meiner Eltern großgeworden bin. Ein Leben ohne Autos, Motoren und Drehmomentschlüssel konnte ich mir nur schwer vorstellen.
 

Warum haben Sie sich für "den Meister" entschieden?

Ich will nicht stehen bleiben, sondern besser werden. Die Welt dreht sich schließlich auch weiter. Ständig gibt es neue technische Entwicklungen. Die Meisterausbildung verspricht Sicherheit, denn sie vermittelt Basisfähigkeiten, um auf veränderte Marktbedingungen und Technologien zu reagieren. Außerdem wird bei Frauen im Kfz-Bereich leider oft angenommen, dass sie nur Ahnung vom Büro oder vom Verkauf haben. Mit dem Meistertitel kann ich diesen Irrglauben schnell entkräften, selbst wenn ich gerade im Büro arbeite und keine ölverschmierten Hände habe.
 

Wem wollen Sie für die Unterstützung während des anspruchsvollen Meisterstudiums danken?

Meiner Lerngruppe sowie Familie und Freunden.

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