Marco Michael Teschner / Fleischermeister

Warum haben Sie sich zur Meisterausbildung entschlossen?

Die Anforderungen der Fortbildung sind sehr hoch, deshalb war "der Meister" nicht von Anfang an mein Ziel.

Aber als in meinem Unternehmen ein Meister fehlte, hat mir die Aussicht, diese Stelle zu besetzen, die Entscheidung erleichtert. Und jetzt ist es ein tolles Gefühl, den Meistertitel zu haben.
 

Welche Themen müsste die Politik anpacken, damit das (Fleischer-) Handwerk künftig gut aufgestellt bleibt?

Was mich oft aufregt, ist die Verschwendung im Lebensmittelbereich. Discounterpreise haben dazu geführt, dass viele Menschen die Produkte nicht mehr ausreichend würdigen. Hier sollten alle Hebel gezogen werden, um ein Umdenken zu erzwingen. Dann würde wieder Qualität statt Masse zählen, was gut für das Nahrungsmittelhandwerk wäre.
 

Wer hat Sie während des Meisterstudiums unterstützt?

Daheim natürlich die Familie, aber in den Kursen und in der Prüfungsvorbereitung haben die Dozenten Großes geleistet.

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