Karl Florian Schurig / Metallbauermeister

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Was wollten Sie als Kind werden?

Feuerwehrmann! Und das bin ich auch geworden, allerdings ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Beruflich habe ich mich nach dem Fachabi gegen eine Karriere als Schreibtischtäter entschieden und eine Lehre im Metallbereich absolviert.
 

Warum haben Sie sich für "den Meister" entschieden?

Während für viele Kollegen der Zuwachs an Fachkenntnissen und die Möglichkeit der Selbstständigkeit reizt, hat das bei mir eine geringere Rolle gespielt. Klar wollte ich mich im Job weiterentwickeln. 

Aber ich will meine Begeisterung für das Handwerk auch weitergeben. Mit den Händen zu arbeiten, hat bei vielen den Reiz verloren. 

Man wird teilweise schräg angeguckt, wenn man mit Abitur eine Lehre machen will. Dabei ist es total super, wenn gebohrt, gefräst, gestemmt und montiert wird. Durch den Pädagogikteil der Meisterausbildung kann ich das jetzt optimal rüberbringen.
 

Was zeichnet einen guten Meister aus?

Fachkompetenz, Stressresistenz und respektvoller Umgang mit Kollegen und Kunden.