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Ihr Einstieg ins Auslandsgeschäft

Das Auslandsgeschäft sollte wie eine Investition für die eigene Firma behandelt werden. Vor dem Einstieg in einen Auslandsmarkt, sollte ein Finanzierungs- und Zeitrahmen erstellt werden. Eine Checkliste zum Herunterladen dient als Hilfestellung vor Beginn des Auslandsengagements.

Die Außenwirtschaftsberatung umfasst das Gesamtgebiet von der Grundsatzberatung zur Firma und zum Produkt, über die Geschäftspartnersuche im Ausland, die Wirtschaftsbedingungen im Zielland, die Zollmodalitäten, die Umsatzsteuerregelung gewerberechtliche- und arbeitsrechtliche Bestimmungen im Zielland u.v.m.

Der wichtigste Teil im Auslandsgeschäft ist die Vertragsgestaltung mit Geschäftspartnern. Eine sorgfältige und vorausschauende Vertragsformulierung reduziert eventuelle spätere Streitigkeiten. Die Übernahme der inländischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist hierbei nicht zu empfehlen.

Beispielsweise sollten bereits im Angebot alle Punkte enthalten sein, die den Vertragsinhalt ausmachen. Neben den zwingenden Bestandteilen (Warenbezeichnung, Preise, Qualität, Verpackung usw.) spielen die Zahlungs- sowie Lieferbedingungen eine große Rolle. Bei letzteren sollte man sich auf die INCOTERMS 2010 berufen.

Informationen zu Zoll und Mehrwertsteuer

Für die Ausfuhr in Drittländer, sprich alle Länder die nicht Mitgliedsstaaten der EU sind, bekommen Unternehmer mit Auslandsambitionen bei der Handwerkskammer Hinweise zu den richtigen Zollpapieren, zu deren korrekter Ausfüllung sowie zu Präferenzregelungen.

Bei innergemeinschaftlichem Geschäftsverkehr - also bei Geschäften mit Partnern in anderen EU-Ländern - ist die umsatzsteuerliche Behandlung von großer Bedeutung. Die Handelspartner beider Länder benötigen eine Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer (Ust-ID-Nummer). Die Handwerkskammer bietet ebenso Informationen zur Ust-ID-Nummer wie zu den Besonderheiten der Rechnungslegung sowie den damit in Zusammenhang stehenden Meldepflichten.

Internationalisierungsoffensive Sachsen (IOSax) - erkennen auch Sie Ihr Auslandspotenzial!

Die Handwerkskammer zu Leipzig engagiert sich im Rahmen der Internationalisierungsoffensive des Freistaates Sachsen, um die Zahl international tätiger Handwerksbetriebe zu erhöhen und damit die Internationalisierung der sächsischen Wirtschaft voranzutrieben.

In der praktischen Umsetzung dieses Zieles sprechen sogenannte „Exportscouts“ noch nicht im Export aktive Handwerksunternehmen pro-aktiv an und beraten individuell zu Exportpotenzialen und -fähigkeiten. Zielgerichtete Sprechtage und Informationsveranstaltungen werden angeboten und bei Bedarf können Teilnahmen an Unternehmerreisen, Kooperationsbörsen und internationalen Messen organisiert werden.

Machen Sie den Online-Selbsttest und erfahren Sie mehr unter http://www.iosax.de .

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Antje Barthauer

Beraterin Außenwirtschaft / Exportscout

Dresdner Straße 11/13
04103 Leipzig
Tel. 0341 2188-304
Fax 0341 2188-349
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