Danny Rothe / Schornsteinfegermeister

Warum haben Sie sich dazu entschieden, die Mühen der Meisterschule zu absolvieren?

Viele in meiner Meisterklasse liebäugeln mit einem eigenen Kehrbezirk und haben deshalb das Meisterstudium absolviert. Diese Aussicht war mir nicht so wichtig. Ich wollte mich vor allem fachlich und persönlich weiterentwickeln und mir selbst beweisen, dass ich es schaffen kann. Darüber hinaus blühe ich eher in der zweiten Reihe auf.

Als Angestellter bin ich aktuell ziemlich zufrieden. Ich habe einen tollen Job, bin gern auf dem Dach, berate gern Kunden und kümmere mich auch gern um den Lehrling im Betrieb. Den Drang, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen, verspüre ich momentan jedenfalls nicht.
 

Was hat Ihnen die Meisterschule zusätzlich zur fachlichen Qualifikation gebracht?

Die Bekanntschaft mit neuen, netten Fachkollegen war einfach genial. Allein schon deshalb hat sich die Mühe gelohnt.
 

Wer hat Sie bei der Meisterausbildung unterstützt?

Da sind einige zu nennen, vor allem meine Eltern, meine Frau und unsere Tochter sowie natürlich mein Meister, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Ohne sie hätte ich es sicher nicht geschafft. Tausend Dank!

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