29. September 2026 / Notfallplanung für Handwerksbetriebe
Ist Ihr Betrieb in schwierigen Situationen handlungsfähig?
Viele Handwerksbetriebe sind stark von einer Person geprägt: dem Inhaber, der Geschäftsführerin, dem Meister oder der Betriebsleiterin. Hier laufen die Fäden zusammen.
Wer an verantwortlicher Stelle einen Handwerksbetrieb über Jahre (mit) aufgebaut hat, muss sicherstellen, dass das Unternehmen auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleibt. Doch was geschieht, wenn Chef oder Chefin plötzlich ausfallen?
Eine Frage der Führungskultur
Eine durchdachte Notfallplanung schützt dann nicht nur den laufenden Geschäftsbetrieb. Sie ist zugleich ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmensnachfolge. Denn die zentrale Frage lautet in beiden Fällen: Wer übernimmt das Ruder, wenn die Person an der Spitze nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung steht?
Die Infoveranstaltung »Notfallplanung für Handwerksbetriebe« sensibilisiert für das Thema und hilft dabei, organisatorische Details im Unternehmen zu klären. Mit dem Input kann geklärt werden, wer im Notfall die operative Leitung übernimmt, wer Baustellen oder Werkstatt koordiniert, wer sich um Büro und Zahlungen kümmert ...
Die clevere Notfallplanung ist übrigens auch eine Frage der Führungskultur. Betriebe werden stabiler, wenn Verantwortung und Wissen nicht ausschließlich bei einer Person liegen.
Diese Fragen werden geklärt:
- Wer kann wichtige Entscheidungen treffen, wenn Sie ausfallen?
- Welche Vollmachten und Unterlagen sollten vorbereitet sein?
- Wie lassen sich Kundenbeziehungen, Aufträge und Mitarbeiter absichern?
- Welche Dokumente gehören in einen Notfallordner?
- Warum ist die Notfallplanung ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge?
Der Termin ist Teil einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe, mit der die Handwerkskammer Betriebe dabei unterstützt, sich frühzeitig und praxisnah mit den zentralen Herausforderungen der Unternehmensnachfolge auseinanderzusetzen.