Wird Sachsen zum KI- und Robotik-Hotspot?
Eine Unternehmensbefragung legt Grundlagen für Förderprogramme und Qualifizierungsangebote bei den Zukunftstechnologien. Jetzt ist das Handwerk gefragt, seine Perspektiven einzubringen.
Wie kann das Sachsenhandwerk von KI- und Robotiklösungen profitieren? Was wünschen sich die Betriebe?
Die sächsische Geschichte zeigt, dass die Wirtschaft Sachsens oft eine Vorreiterrolle eingenommen hat. Während andere Regionen zögerten, haben die Unternehmerinnen und Unternehmer stets den Wandel begrüßt und für sich zu nutzen gewusst.
Deshalb ist es nur logisch, dass sich Sachsen als Standort für Künstliche Intelligenz und Robotik positionieren will. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz läuft deshalb eine Unternehmensbefragung im Rahmen der Studie »Sachsens Weg in die nächste industrielle Revolution«. So wird Input gesammelt, um Maßnahmen für Ausbau und Förderung von KI- und Robotikanwendungen im Freistaat abzuleiten. Handwerksbetriebe vom Augenoptiker- bis zum Zimmerergewerk sind aufgerufen, bis 3. Juli an der Umfrage teilzunehmen.
Teilnahme bis 3. Juli möglich
Was zunächst nach Industrie klingt, dürfte schließlich auch das Handwerk betreffen. Die Studie richtet sich ausdrücklich auch an kleine und mittlere Unternehmen – also genau jene Unternehmen, die das sächsische Handwerk prägen. Mit ihrer Teilnahme können Unternehmerinnen und Unternehmer dem Wirtschaftsministerium signalisieren, welche Hürden es gibt und welche Unterstützung benötigt wird.