Umfrage erfasst Aufwand durch elektronische Krankschreibung
Eine Umfrage soll den Zeit- und Kostenaufwand erfassen, der Betrieben durch das Verfahren zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung entsteht. Unternehmen können dabei auch auf bürokratische Hemmnisse hinweisen und Verbesserungsvorschläge einbringen.
Seit 2023 rufen Arbeitgeber die Daten zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz eAU, bei den Krankenkassen ihrer Beschäftigten elektronisch ab. In der betrieblichen Praxis ist das Verfahren jedoch weiterhin mit zusätzlichem organisatorischem Aufwand verbunden.
Eine aktuelle Umfrage soll nun erfassen, wie hoch der damit verbundene Zeit- und Kostenaufwand für Betriebe tatsächlich ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Schwierigkeiten im bestehenden Verfahren zu benennen und Vorschläge für eine einfachere Ausgestaltung einzubringen.
Die Umfrage wird vom Statistischen Bundesamt durchgeführt und bietet Betrieben die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Verfahren in die weitere Diskussion einzubringen und auf konkreten Verbesserungsbedarf hinzuweisen. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 10 Minuten und ist noch bis zum 30. Oktober 2026 möglich.