Straßenbauer sprechen Gesellen frei und ehren Jungmeister
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Straßenbauer sprechen Gesellen frei und ehren Jungmeister

Gute Ergebnisse für Leipziger Vertreter beim Wettbewerb der Handwerksjungend

2. November 2009 | Die Gesellenfreisprechungs- und Meisterfeier im sächsischen Straßenbauerhandwerk fand traditionell im Meißner Burgkeller statt. In diesem Jahr wurden 26 Junggesellen freigesprochen, drei Gesellen kamen zu Meisterehren.

Der Präsident des Landesinnungsverbandes des Sächsischen Straßenbauerhandwerks Hans-Peter Zschoch gab den Junggesellen mit auf den Weg, dass mit dem Abschluss der Lehre das Lernen nicht vorbei sei. Dies mahnte Zschoch vor allem deshalb an, weil die Ergebnisse der theoretischen Kenntnisprüfungen in diesem Jahr nicht zufriedenstellend waren.

Eine Lanze brach Zschoch auch für den Meisterbrief. Der Große Befähigungsnachweis ist nach wie vor ein Markenzeichen, das für Qualität bürgt. Eindringlich appellierte Zschoch an die Junggesellen, sich über den Meisterbrief Gedanken zu machen. Dieser sei nicht nur der Königsweg für den Weg zum eigenen Unternehmen, sondern befähige auch zur Übernahme einer Führungsposition im Betrieb.

Im Rahmen der Freisprechungsfeier wurden die Sieger des Praktischen Leistungswettbewerbs "Profis leisten was!" geehrt. Der Erstplatzierte Woldemar Buchmüller erreichte beim Wettbewerb 92 Punkte und damit die Note "sehr gut". Er kommt aus dem Kammerbezirk Leipzig.

Der junge Mann aus dem Weischlitzer Unternehmen Tief- und Ingenieurbau GmbH wird das sächsische Handwerk beim Bundeswettbewerb in Sigmaringen vertreten. Vize-Meister wurde Silvio Voigt von der Firma Michael Voigt aus Kitzen, den dritten Platz sicherte sich Philipp Weber von der Firma Höptner, Straßen- und Tiefbau aus Liebschützberg.