
Sächsisches Bau-Know-how in den Niederlanden gefragt
Handwerkskammer organisiert geförderte Unternehmerreise
Exportorientierte Handwerksbetriebe aus dem Bau- und Ausbaubereich können bei einer Unternehmerreise nach Den Haag und Amsterdam vom 12. bis 14. April Geschäftspotenziale in den Niederlanden ausloten. Geplant ist ein Fachprogramm mit Vorträgen, individuellen Geschäftsgesprächen mit niederländischen Unternehmen, die Besichtigung von Baustellen sowie der Besuch der größten niederländischen Baumesse BouwRAI.
Anmeldung bis 26. Februar
Firmenchefs sollten sich bis zum 26. Februar bei der Handwerkskammer zu Leipzig für die Reise anmelden.
Teilnehmende Betriebe tragen nur die Kosten für die Reise, Unterbringung und Verpflegung. Alle weiteren Durchführungskosten werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie übernommen, das die Reise fördert.
"Viele kleinere Unternehmen setzen zunehmend auf das Auslandsgeschäft als Erfolgsfaktor. Der Markt des Königreiches ist hierbei besonders interessant. Die Niederlande bieten sich durch die örtliche Nähe sowie durch ähnliche Umgangsformen für deutsche Firmen geradezu an", sagt Sigrid Zimmermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer zu Leipzig.
Gute Chancen bei Sanierung, Infrastrukturausbau sowie beim energie- und materialeffizienten Bauen
"Obwohl die niederländische Bauwirtschaft nicht von der Finanzkrise verschont wurde, gibt es viele Chancen. Es herrscht beispielsweise eine stabile Auftragslage bei der Sanierung und Wartung bestehender Gebäude oder im Bereich Infrastrukturausbau. Außerdem rückt energie- und materialeffizientes Bauen verstärkt in den Blickpunkt niederländischer Kunden - ebenfalls ein Bereich in dem die sächsischen Bau- und Ausbaufirmen viel Know-how zu bieten haben", so Zimmermann weiter.
Die Handwerkskammer zu Leipzig organisiert die Reise zusammen mit der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und dem Enterprise-Europe-Network. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Firmen begrenzt.
Weitere Informationen gibt es bei Antje Barthauer.