Neuer Flight der Imagekampagne des Handwerks
Schon die aktuellen Motive der Handwerkskampagne gesehen? Unter dem Slogan »Wir machen Karriere mit Gefühl« wird betont, dass eine steile Karriere mit der Ausübung eines Traumberufs vereinbar ist.
Das Handwerk hat Mitte September die zweite Welle seiner Jahreskampagne gestartet. In On- und Offlinemaßnahmen stehen wieder echte Handwerkerinnen und Handwerker im Fokus. Sie erzählen von Karrierewegen, die nicht dem klassischen Muster von »höher, schneller, weiter« folgen, sondern von Verantwortung, Zusammenhalt und Teamgeist geprägt sind. Daher auch das Jahresmotto »Wir machen Karriere mit Gefühl«.
Wir machen Karriere mit Gefühl.
Markus Rehm, Orthopädietechnik-Mechaniker und mehrfacher Paralympics-Sieger, steht authentisch dafür, dass Handwerk für Mobilität und Lebensqualität sorgt. Gerüstbauerin Sina Scheffler leitet ein Unternehmen in einer klassischen Männerdomäne. Bootsbauer Julian Schunck und Mitstreiter zeigen, dass Handwerk immer auch Teamwork ist. Gold- und Silberschmiedin Hereza Rosa Schmidtke hat bereits mit Mitte 20 einen Betrieb übernommen.
Die seit Jahren erfolgreich laufende Kampagne trägt dazu bei, dass das Handwerk im Bewusstsein bleibt und dass junge Menschen den Weg ins Handwerk finden. Die Ausbildungszahlen zeigen, dass eine Karriere im Handwerk für die junge Generation attraktiver wird. In der ersten Jahreshälfte wurden bundesweit bereits 67.800 neue Ausbildungsverträge im Handwerk abgeschlossen. Das sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit besteht die Aussicht, dass die Ausbildungszahlen im Handwerk das vierte Jahr in Folge steigen könnten.
Die Kampagne läuft wie gewohnt auf klassischen Anzeigen-, Plakat- und Großplakatflächen. Ergänzt wird sie durch digitale Videoformate, Social Media, Streaming & Co.
Kein Kampagnenmotiv gesehen?
Keine Panik, falls Sie noch kein Kampagnenmotiv erspäht haben. Die Maßnahmen richten sich vor allem an Leute, die sich beruflich orientieren.
Die Motive und Clips werden überwiegend dort ausgespielt, wo sich die junge Zielgruppe aufhält – etwa auf Instagram, TikTok, YouTube oder in Apps. Sie sollen animiert werden, sich auf www.handwerk.de über Karrieremöglichkeiten zu informieren und in ihrer Umgebung auf Handwerksbetriebe zu achten.
Je nach Alter und Mediennutzung können aktive Handwerksprofis die Kampagne also weniger wahrnehmen. Sie müssen ja nicht erst auf den Wirtschaftsbereich aufmerksam gemacht werden, sondern sind mittendrin.
Die gute Nachricht: Die Kampagne läuft trotzdem – nur eben dort, wo potenzielle Nachwuchskräfte unterwegs sind. Und genau dort erfüllt sie ihren Zweck.