Medieninformation vom 26. Oktober 2004Lehrling heißt »apprenti« auf Französisch
Die Handwerkskammer zu Leipzig setzt ihren traditionellen Lehrlingsaustausch mit ihrer französischen Partnerkammer fort: Vom 17. bis zum 30. Oktober bilden sich 14 Friseur- und zehn Malerlehrlinge aus dem Regierungsbezirk Leipzig in Le Puy-en-Velay weiter.
24 Maler- und Friseurlehrlinge bilden sich in Frankreich weiter
26. Oktober 2004 | Die Handwerkskammer zu Leipzig setzt ihren traditionellen Lehrlingsaustausch mit ihrer französischen Partnerkammer fort: Vom 17. bis zum 30. Oktober bilden sich 14 Friseur- und zehn Malerlehrlinge aus dem Regierungsbezirk Leipzig in Le Puy-en-Velay weiter. Die Jugendlichen des zweiten und dritten Ausbildungsjahres werden begleitet von zwei Ausbildern und einer Ausbildungsberaterin der Kammer Leipzig.
Die Lehrlinge im Alter zwischen 17 und 25 Jahren bekommen einen Einblick, mit welchen Techniken und Verfahren in ihrem Beruf im Nachbarland gearbeitet wird. »Eindrücke, die man nicht so schnell vergisst«, weiß Sigrid Zimmermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer zu Leipzig. »Man arbeitet schließlich in einem fremden Land mit Kollegen, deren Sprache man nicht spricht. Doch mit dem Wörterbuch in der Tasche, dem Mut, mit Händen und Füßen die notwendigsten Dinge zu klären und einer gehörigen Portion Neugier wird diese Barriere schnell abgebaut.«
In einem von der Handwerkskammer organisierten Speziallehrgang stellten sich die jungen Leute vorab erst einmal auf die Sprache ein. In 80 Stunden eigneten sie sich Grundkenntnisse des Französischen an und auch etwas Fachvokabular aus ihren Berufen.
Dies ist bereits der vierte Lehrlingsaustausch der beiden Partnerkammern innerhalb von sechs Jahren. Der Gegenbesuch aus Frankreich ist für April kommenden Jahres geplant.
Die Lehrlinge und ihre Ausbildungsbetriebe
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