Ausbildungsberatung Ausbildung Schlagwort(e): Ausbildung, Ausbildungsberatung, Auszublindende, Auszubildender, Konfliktlösung, Konfliktberatung, Beratung, Werkstatt
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Kurzarbeitergeld auch für Azubis

Die in der Regel kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks können mangels Rücklagen im Zuge der Coronakrise schnell vor existentiellen Liquiditätsproblemen stehen. Unternehmerinnen und Unternehmer vieler Gewerke sehen sich vor gigantischen Herausforderungen und fragen sich, wie sie ihrer Verantwortung für die Angestellten und im besonderen für die Auszubildenden gerecht werden können.

Der erleichterte Zugang zu Kurzarbeitergeld, den der Bund im Eilverfahren auf den Weg gebracht hat, ist deshalb zu begrüßen. Damit wird ein Beitrag geleistet, um Unternehmen und Beschäftigung zu sichern.
 

Anspruch besteht erst nach sechs Wochen

Betroffene Unternehmen, die das Instrument der Kurzarbeit in Anspruch nehmen möchten bzw. müssen, sind jedoch zunehmend verunsichert, ob ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld für Auszubildende besteht.

Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit versichert Unternehmen, dass auch für Lehrlinge grundsätzlich Kurzarbeit möglich ist. Schließlich werden auch für Azubis Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt. Allerdings ist die Inanspruchnahme der KuG-Regelungen für Auszubildende schwerer als bei regulären Beschäftigten.

Unternehmen sind gefordert, zunächst alles Zumutbare zu versuchen, um die Ausbildung fortzusetzen. Es sollte also unter anderem geprüft werden, ob der Berufsnachwuchs in Abteilungen weiterbeschäftigt werden kann, die weniger von der Krisensituation betroffen sind. Auch die Umstrukturierung von Lehrplänen und das Vorziehen späterer Lehrinhalte sind denkbar. Überlegenswert sind auch Kooperationen mit einem anderen Ausbildungsbetrieb, die zeitlich begrenzt die Ausbildung fortführen. Allerdings sind viele Handlungsoptionen in den kleinen Betrieben des Handwerks naturgemäß nur sehr eingeschränkt realisierbar.

Scheint Kurzarbeit für Auszubildende unvermeidbar, hat der Auszubildende zunächst für die Dauer von sechs Wochen Anspruch auf Fortzahlung der regulären Vergütung (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG - Berufsbildungsgesetz). Erst im Anschluss daran kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Mitunter gehen Tarifverträge oder auch Bestimmungen der Ausbildungsverträge sogar über die Sechs-Wochen-Frist hinaus. Dies ist also im Einzelfall zu prüfen.

Informationen rund um das Kurzarbeitergeld und den Antragsprozess gibt es auf www.arbeitsagentur.de und auf unserer Themenseite "Coronavirus: Informationen für Betriebe".

In jedem Fall empfiehlt es sich, Auszubildende, wenn irgendwie möglich, im Unternehmen zu behalten, um die später dringend benötigten Fachkräfte nicht zu verlieren.
 
 

Weiterführende Informationen

 Zuschuss für Ausbildungsbetriebe
  

Corona-Hotline: 0341 2188-300 und 0341 2188-301

Die Handwerkskammer hat eine Hotline für betroffene Betriebe geschaltet. Sie ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr besetzt. Da uns eine Vielzahl telefonischer Anfragen rund um die Bewältigung der Coronakrise erreicht, können uns Ihr Anliegen gern per E-Mail übermitteln. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

 Kontaktformular zur Coronakrise
 

Themenseite "Coronavirus: Informationen für Betriebe"
 



Kontaktformular zur Coronakrise

 

Derzeit erreicht uns eine Vielzahl telefonischer Anfragen rund um die Bewältigung der Coronakrise. Sie können uns Ihr Anliegen gern per E-Mail übermitteln. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass noch nicht zu jeder Fragestellung eine passgenaue Lösung zur Verfügung steht.

Die Corona-Informationsseite unter www.hwk-leipzig.de/corona wird deshalb stetig mit neuen Hinweisen aktualisiert. Sobald Detailinformationen zu Liquiditätshilfen und zum Schutzschirm der Bundesregierung für die deutsche Wirtschaft usw. verfügbar sind, werden wir diese hier platzieren.

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