Virus / Infektion / Gesundheiutsschutz. Bild: Jezper / stock.adobe.com
Jezper / stock.adobe.com

Corona-Informationen

Die Handwerkskammer bündelt auf dieser Seite Fragen und Informationen, die sich für Betriebe des Handwerks im Zusammenhang mit der Coronakrise stellen. Diese Seite wird laufend aktualisiert. Die Aktualisierung an die neuen rechtlichen Vorgaben erfolgen immer zeitnah, nach der Amtlichen Bekanntgabe. Mitgliedsbetriebe können ihre Fragen über das Corona-Kontaktformular stellen und werden schnellstmöglich kontaktiert.
 
 



Sächsische Corona-Schutz-Verordnung bis 13. August verlängert

Die Staatsregierung hat die  Corona-Schutz-Verordnung verlängert. Die Regelungen gelten bis einschließlich 13. August 2022. Weitere amtliche Bekanntmachungen des Freistaates Sachsen stehen unter coronavirus.sachsen.de > Amtliche Bekanntmachungen zur Verfügung.
 

 

Aktuell gibt es keine 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen für Basisschutzmaßnahmen sorgen und ein Hygienekonzept haben. Anhand einer Gefährdungsbeurteilung ist zu prüfen, ob über die Basisschutzmaßnahmen hinaus weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen (zúm Beispiel wöchentliches Testangebot für alle Beschäftigten, Option auf Homeoffice, Bereitstellung von Masken).

Mit dem Auslaufen der Corona-Arbeitsschutzverordnung hat ebenfalls die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel seit dem 26. Mai 2022 ihre Gültigkeit verloren. Nichtsdestotrotz wird die Arbeitsschutzregel im Ausschuss für Arbeitssicherheit (ASTA) überarbeitet, um - wenn es das Infektionsgeschehen erforderlich machen sollte - auf eine bereits überarbeitete Fassung zurückgreifen zu können.

Das Auslaufen der Corona-Arbeitsschutzregel bedeutet, dass es keine gesonderten Corona-Arbeitsschutzmaßnahmen für die Betriebe mehr gibt und nur noch die bundesländerspezifischen, allgemein geltenden Basisschutzmaßnahmen (i.d.R. AHA+L-Regeln) einzuhalten sind. Die Handlungsempfehlungen der Berufsgenossenschaften, welche die Corona-Arbeitsschutzmaßnahmen branchenspezifisch konkretisieren, können hierfür weiter als Orientierung für den betrieblichen Gesundheitsschutz dienen. Laut Aussage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sind die zum Zwecke der 3G-Zugangskontrolle gemäß § 28b IfSG (alte Fassung) erhobenen Daten der Beschäftigten zu Impf-, Genesungs- oder Teststatus zu löschen.

Weitere Informationen unter  Arbeitsschutz.

Für Betriebe mit Umsatzeinbrüchen höher als 30 Prozent gewährt der Bund eine Wirtschaftshilfe. Für Unternehmen, die noch nicht so lange am Markt sind, gelten Sonderregelungen. Die Überbrückungshilfe IV und die Neustarthilfe Plus für Selbstständige, welche für die Monate Januar bis März 2022 zur Verfügung stehen, können seit 7. Januar 2022 beantragt werden. Die Hilfen können auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden.

Weitere Informationen unter  Überbrückungshilfe des Bundes.

Arbeitgeber müssen für Basisschutzmaßnahmen sorgen und ein schriftiches Hygienekonzept haben. Die zuständige Behörde kann das Hygienekonzept und seine Einhaltung kontrollieren.

Das schriftliche Hygienekonzept benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner vor Ort. Dieser ist für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzepts verantwortlich. Das schriftliche Hygienekonzept beschreibt, welche Maßnahmen ergriffen wurden und welche besonderen Regeln im Betrieb eingehalten werden.

Weitere Informationen unter  SARS-CoV-2-Hygienekonzept.

Eine Kontaktnachverfolgung ist aktuell nicht mehr erforderlich.

Die Angebote der Friseure, der Kosmetik und der Fußpflege (der körpernahen Dienstleister) sind erlaubt.

  • Seit 3. April ist die Einhaltung der 3-G-Regel vom Kunden nicht mehr erforderlich.
  • Die Berufsgenossenschaft BGW empfiehlt grundsätzlich das Tragen einer Maske.
  • Der Kunde braucht gemäß der Vorgaben des Bundes und der Länder keine Maske mehr zu tragen. Sie können jedoch von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und die Maskenpflicht anordnen.
  • Die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung besteht aktuell nicht mehr.

Weitere Informationen unter Vorgaben für die Öffnung körpernaher Dienstleister.

Seit 3. April gilt grundsätzlich in Sachsen

Die Einhaltung der allgemein bekannten Hygieneregeln, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, vorzugweise einer FFP2-Maske, die Einhaltung eines Mindestabstandes und die Beschränkung von persönlichen Kontakten sowie die Nutzung der Corona-Warn-App bleiben auch weiterhin wichtige Elemente für die Bekämpfung des Infektionsgeschehens. Deren Einhaltung und Beachtung kann jedoch in dieser Phase in die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger übergehen.

Aber Achtung! In einigen Bereichen ist das Tragen von Masken noch immer verpflichtend. Dies wird im § 3 der  Corona-Schutz-Verordnung geregelt.

Das Tragen von Masken in Handwerksbetrieben wird in der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung nicht explizit vorgeschrieben. Achtung: Es gelten trotzdem branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, sodass beispielsweise in den Betrieben der körpernahen Dienstleister den Beschäftigten das Tragen von Masken empfohlen wird.

Der Kunde braucht gemäß der Vorgaben des Bundes und der Länder keine Maske mehr zu tragen. Sie können jedoch von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und die Maskenpflicht anordnen.

Wer aufgrund des Coronavirus offiziell von einem sächsischen Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. Grundlage für die Entschädigung ist das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz). Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler den Verdienstausfall ersetzt. Bei Angestellten zahlen Arbeitgeber in der Regel das Arbeitsentgelt weiter und können sich dieses im Nachhinein auf Antrag erstatten lassen.

Weitere Informationen unter  Verdienstausfall und Entschädigung bei Quarantäne.

Anders als in der Vergangenheit, spielt die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) in der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung keine Rolle. Erleichterungen - bei Rückgang des Infektionsgeschehens - hängen aktuell ebenfalls nicht mehr von der Bettenauslastung in den Krankenhäusern ab. Sollte es jedoch lokal zu bedrohlichen Infektionslagen kommen, sind weitere Schutzmaßnahmen möglich.

Aktuell gibt es keine 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen für Basisschutzmaßnahmen sorgen und ein Hygienekonzept haben. Anhand einer Gefährdungsbeurteilung ist zu prüfen, ob über die Basisschutzmaßnahmen hinaus weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen (zúm Beispiel wöchentliches Testangebot für alle Beschäftigten, Option auf Homeoffice, Bereitstellung von Masken).

Damit entfällt ab 3. April die Überprüfung des 3-G-Status beim Kunden mit beispielsweise der kostenlosen Covpass-Check-App (Android | iOS).

 



Kontaktformular zur Coronakrise

 

 

Datenschutzerklärung

Die Handwerkskammer zu Leipzig verwendet die von Ihnen gemachten Angaben nur zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme. Die im Rahmen der Anfrage gemachten Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben. Im Weiteren gelten die Datenschutzbestimmungen der Handwerkskammer zu Leipzig.


Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung

Mit nachstehender Einwilligung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Kontaktdaten (zum Beispiel E-Mail-Adresse, Name, Adresse) zum Zweck der Bearbeitung der Kontaktanfrage genutzt werden. Ihre Einwilligung ist freiwillig und jederzeit widerruflich. Der Widerruf ist per E-Mail an info@hwk-leipzig.de oder postalisch an Handwerkskammer zu Leipzig (Dresdner Straße 11/13, 04103 Leipzig) zu richten. Nach Erhalt des Widerrufs werden wir die betreffenden Daten nicht mehr nutzen und verarbeiten beziehungsweise löschen.

 

neu laden

* Pflichtfeld

 

likos-christian www.foto-zentrum-leipzig.de

Christian Likos

Hauptabteilungsleiter Wirtschaft und Recht

Dresdner Straße 11/13
04103 Leipzig
Tel. 0341 2188-300
Fax 0341 2188-25300
likos.c--at--hwk-leipzig.de