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Corona-Informationen

Neue Sächsische Corona-Notfall-Verordnung: Kosmetik- und Fußpflegeleistungen seit 14. Januar wieder erlaubt.

Die Handwerkskammer bündelt auf dieser Seite Fragen und Informationen, die sich für Betriebe des Handwerks aktuell im Zusammenhang mit der Coronakrise stellen. Diese Seite wird laufend aktualisiert und zeitnah zur Publikation neuer rechtlicher Vorgaben angepasst. Mitgliedsbetriebe können ihre Fragen über das Corona-Kontaktformular stellen und werden schnellstmöglich kontaktiert.
 

+++ Die aktuelle Sächsische Corona-Notfall-Verordnung (SächsCoronaNotVO) gilt bis einschließlich Februar 2022 +++ Lockerungen bei einem zurückgehenden Infektionsgeschehen sind vorgesehen +++ Körpernahe Dienstleistungen dürfen seit 14. Januar wieder öffnen +++ Friseure dürfen mit 3-G-Regel und Kosmetik/Fußpflege mit 2-G-Regel öffnen +++ Ergänzend zur 3-G- und 2-G-Regel wird die 2-G-plus-Regel für eine Reihe von Einrichtungen und Angeboten verpflichtend eingeführt. +++ In geschlossenen Räumen von Betrieben (Büroräume, Werkstätten) und Läden muss, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt, weiterhin eine FFP2-Maske getragen werden. Die FFP2-Masken-Pflicht betrifft also alle Unternehmen. +++ Ausnahmen gibt es für Kinder bis 6 Jahren und Jugendliche bis 16 Jahren +++ Mehr Informationen zur FFP2-Maskenpflicht +++


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Neue Sächsische Corona-Notfall-Verordnung ab 14. Januar

Die Staatsregierung hat die Corona-Notfall-Verordnung (SächsCoronaNotVO) angepasst und erneut Änderungen beschlossen. Neben einigen Anpassungen bekannter Regelungen sind Lockerungen bei einem zurückgehenden Infektionsgeschehen vorgesehen. Die Regelungen der geänderten Verordnung sind seit 14. Januar in Kraft und bis zum 6. Februar 2022 gültig. Die Anpassungen an unserer Website erfolgen nun nach und nach.

Überall dort, wo ein Impf- oder Genesenennachweis für den Zutritt erforderlich ist, gilt auch weiterhin eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sowie Personen, die aufgrund einer fehlenden Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) nicht geimpft werden können.

Die 3-G-Regelung für den Arbeitsplatz sowie die Homeoffice-Pflicht werden durch den Bund geregelt. Die Änderungen im Infektionsschutzgesetz sind am 24. November in Kraft getreten. Wichtige Fragen und Antworten sind unter www.bmas.de, der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales abrufbar.

Die tagesaktuelle Höhe der Indikatoren im Freistaat ist unter www.coronavirus.sachsen.de zu finden.
 

 

Überschreitet die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt den Schwellenwert von 1.500, gilt ab dem nächsten Tag zwischen 22 und 6 Uhr des Folgetages eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre). Das Verlassen der Unterkunft ist in dieser Zeit für Ungeimpfte nur noch aus triftigen Gründen zulässig. Die verschiedenen triftigen Gründe sind in der aktuellen Verordnung aufgeführt (Rechtsgrundlage: § 21 SächsCoronaNotVO).

Erleichterungen beispielsweise für Gremiensitzungen, Versammlungen, Öffnungszeiten für Publikumsverkehr, Freizeiteinrichtungen, Sportveranstaltungen und so weiter gibt es, wenn:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz unter 1.500 pro 100.000 Einwohner und
  • der Belastungswert Normalstation unter 1.300 und
  • der Belastungswert Intensivstation unter 420 liegen.

Die Rechtsgrundlage findet sich im § 21a SächsCoronaNotVO.

Die  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wurde bis zum 19. März 2022 verlängert.

Arbeitgeber haben daher weiterhin die Pflicht, allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal in der Woche Corona-Tests (PCR-Test oder professionell/selbst angewendete Antigen-Schnelltests) anzubieten. Die Testangebote sollen möglichst vor der Aufnahme der entsprechenden Tätigkeit wahrgenommen werden. Die Kosten für die Tests haben Arbeitgeber zu tragen, da es sich um Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes handelt.

Auch die Pflicht des Arbeitgebers, ein Hygienekonzept bereitzustellen, in dem erforderliche Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festgelegt sind und umgesetzt werden, bleibt davon unberührt. Dieses Konzept muss für alle Beschäftigten zugänglich gemacht werden.

Ergibt die betriebliche Gefährdungsbeurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Maßnahmen Atemschutz erforderlich ist, ist ein Mund-Nase-Schutz oder eine Atemschutzmaske vom Arbeitgeber bereitzustellen. Dazu gehören unter anderem FFP2-Masken oder vergleichbare Modelle. Weitere Informationen unter SARS-CoV-2-Arbeitsschutz.

Wenn die Öffnung, Inanspruchnahme und der Betrieb von Geschäften, Einrichtungen, Unternehmen, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten zulässig ist, dann unter Einhaltung eines schriftlichen Hygienekonzepts. Dabei sind die Anforderungen des Infektionsschutzes zu berücksichtigen, insbesondere die Schutzvorschriften gemäß der  Sächsische Corona-Hygiene-Allgemeinverfügung vom 13. Januar 2022.

Die zuständige Behörde kann das Hygienekonzept und seine Einhaltung kontrollieren.

Das schriftliche Hygienekonzept benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner vor Ort. Dieser ist für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzepts, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie der Pflicht zum Tragen des vorgeschriebenen medizinischen Mund-Nase-Schutzes oder persönlicher Schutzausrüstungen verantwortlich.Das schriftliche Hygienekonzept beschreibt, welche Maßnahmen ergriffen wurden und welche besonderen Regeln im Betrieb eingehalten werden.

Weitere Informationen unter  SARS-CoV-2-Hygienekonzept.

Die Maskenpflicht wird im § 5 der  Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung (SächsCoronaNotVO) geregelt. Aufgrund der zu erwartenden Zunahme des Infektionsgeschehens infolge der Omikron-Variante wird die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken ab 28. Dezember 2021 ausgeweitet. Für das Handwerk ist seit 28. Dezember 2021 besonders relevant:

  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung soll getragen werden, wenn sich Menschen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel begegnen, ohne dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  • Eine Verpflichtung zum Tragen eines FFP2-Maske besteht unter anderem:
    • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten, Behörden und Gerichten, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt,
    • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind,
    • bei körpernahen Dienstleistungen,
    • für die Beschäftigten im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Unberührt von der am 22. Dezember beschlossenen FFP2-Maskenpflicht bleiben die jeweiligen arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben im Einzelfall. Als Anhaltspunkte können die Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de) herangezogen werden. Demnach müssen Beschäftigte FFP2-Masken tragen, wenn sie sich weniger als 75 Minuten in den betreffenden Räumen aufhalten oder nach 75 Minuten eine 30-minütige Pause einlegen können. Sofern diese Vorgaben aus tatsächlichen oder organisatorischen Gründen nicht eingehalten werden können, besteht zumindest eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von der Maskenpflicht befreit. Wenn die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbarer Atemschutzmaske besteht, dann gilt für Kinder zwischen der Vollendung des 6. und 16. Lebensjahres, dass sie nur einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen müssen. Weitere Informationen in der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung.

Mit Inkrafttreten der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung gilt 3G am Arbeitsplatz. Beschäftigte und auch die Arbeitgeber selbst dürfen eine Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie einen Nachweis mit sich führen, der den Status genesen, geimpft oder getestet (3-G-Nachweis) belegt. Die 3-G-Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Als Test ist ein negativer Antigen-Schnelltest erforderlich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Auch betriebliche Testangebote können genutzt werden, wenn sie durch beauftragte Dritte durchgeführt und bescheinigt oder unter Aufsicht im Betrieb durchgeführt und dokumentiert werden.

Für die Dokumentation reicht es aus, am jeweiligen Kontrolltag den Vor- und Zunamen der Beschäftigten auf einer Liste „abzuhaken“, wenn der jeweilige Nachweis durch den Beschäftigten erbracht worden ist. Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Zusätzlich sollte das Ablaufdatum von Genesenennachweisen erfasst werden.

Die bereits bestehende Verpflichtung des Arbeitgebers, seinen Beschäftigten wöchentlich (mindestens) zwei Corona-Tests anzubieten, wird nicht ausgeweitet. Beschäftigte, die weder genesen noch geimpft sind, müssen sich selbst um die erforderlichen weiteren Tests kümmern.

Um bei Kunden den Status geimpft, genesen oder getestet einfach zu überprüfen, empfiehlt es sich, die kostenlose Covpass-Check-App (Android | iOS) herunterladen. Den QR-Code des Kunden einfach mit dem Handy scannen und Status, Nachname, Vorname und Geburtsdatum werden angezeigt und können mit dem Ausweis abgeglichen werden.

Betriebe sollen vorrangig eine digitale Kontaktnachverfolgung anbieten und nutzen. Mit der Nutzung der Corona-Warn-App, insbesondere mit der Check-in-Funktion, können die Betriebe die gesetzliche Verpflichtung aus der Corona-Schutz-Verordnung erfüllen. Wenn jedoch die Kunden diese digitale Kontaktnachverfolgung nicht nutzen, dann muss der Betriebe eine analoge Alternative anbieten. Das bisher vorgeschriebene Kontaktdatenformular kann hierfür weiterhin genutzt werden, wenn es den Namen, die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, die Anschrift des Besuchers sowie Zeitraum und Ort des Besuches erfasst. Diese Daten sind vor Dritten zu schützen und vier Wochen nach Erhebung zu löschen.

Weitere Informationen unter  Kontaktnachverfolgung für Betriebe.

Seit 14. Januar sind neben den Angeboten der Friseure auch die Angebote der Kosmetik und Fußpflege (der körpernahen Dienstleister) wieder erlaubt.

  • Friseure dürfen öffnen und ihre Kunden bedienen, in diesen Betrieben gilt die 3-G-Regel, das heißt Zutritt nur für vollständig geimpfte oder genesene oder getestete Kunden (Rechtsgrundlage § 9 Absatz 1 SächsCoronaNotVO).
  • Kosmetik und Fußpflege darf öffnen und ihre Kunden bedienen, in diesen Betrieben gilt die 2-G-Regel, das heißt Zutritt nur für vollständig geimpfte oder genesene Kunden (Rechtsgrundlage § 9 Absatz 1 SächsCoronaNotVO).
  • Es besteht weiterhin eine Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung.
  • Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Maskenpflicht befreit (Rechtsgrundlage § 5 Absatz 2 Nummer 2 SächsCoronaNotVO).
  • Der Impf- oder Genesenennachweis kann durch einen Testnachweis ersetzt werden, wenn die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat (Rechtsgrundlage § 3 Absatz 2 SächsCoronaNotVO).
  • Ein Testnachweis ist nicht erforderlich für Schülerinnen und Schüler, die einer Testpflicht nach der Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen (Rechtsgrundlage § 3 Absatz 4 SächsCoronaNotVO).

Weitere Informationen unter Vorgaben für die Öffnung körpernaher Dienstleister.

Für Betriebe mit Umsatzeinbrüchen höher als 30 Prozent gewährt der Bund eine Wirtschaftshilfe. Für Unternehmen, die noch nicht so lange am Markt sind, gelten Sonderregelungen.

Die Überbrückungshilfe IV und die Neustarthilfe Plus für Selbstständige, welche für die Monate Januar bis März 2022 zur Verfügung stehen, können seit 7. Januar 2022 beantragt werden.

Die Hilfen können auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Weitere Informationen unter  Überbrückungshilfe des Bundes.
 

+++ Förderprogramm "Sachsen Plus" soll Kleinstunternehmer und Selbstständige unterstützen +++

Per Medieninformation (www.medienservice.sachsen.de) hat der Freistaat Sachsen am 22. Dezember mitgeteilt, sächsische Unternehmerinnen und Unternehmer, die von den fixkostenorientierten Corona-Bundeshilfen kaum oder nicht profitieren können, mit einer Ergänzungsförderung zu unterstützen. Die Unterstützung "Sachsen Plus" soll sich für drei Monate auf pauschal auf 4.500 Euro je Antragsteller (plus einmalig 250 Euro für Steuerberater-Ausgaben) belaufen. Voraussetzung ist ein coronabedingter Umsatzrückgang von mehr als 60 Prozent im November oder Dezember 2021 im Vergleich zu 2019. Das sächsische Kabinett soll die entsprechende Richtlinie Mitte Januar 2022 beschließen. Die Antragstellung über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - soll anschließend möglich sein.

 

Hinweis zum BTZ

Prüfungen sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen finden im 3-G-Modus planmäßig statt. Teilnehmer werden gebeten, sich vor der Anreise unter www.hwk-leipzig.de/pandemie zu informieren. Neben einem entsprechenden 3-G-Nachweis ist der Zutritt zum BTZ nur mit einer medinizinischen Maske gestattet. Prüfungsteilnehmer werden zudem gebeten, sich regelmäßig unter www.hwk-leipzig.de/pruefungen über den Stand der Entwicklung zu informieren.



Hände ziehen an einem Seil. Bild: BillionPhotos.com / stock.adobe.com
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Die Coronakrise fordert das Handwerk enorm. Während manche Gewerke Sonderschichten fahren, sind andere eingeschränkt, mussten Arbeitsrhythmen umstellen oder sind gar zum Stillstand gezwungen. Landauf, landab werden Hilfsprogramme gestartet und Möglichkeiten gesucht, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten, damit möglichst viele Unternehmen die Krise mit einem blauen Auge überstehen.

Auch die Handwerksorganisation gibt ihr Bestes, um Unternehmer und Angestellte in dieser Zeit so gut wie möglich zu unterstützen. Neben unzähligen Beratungsgesprächen zu Kurzarbeit, Nothilfen, Krisenmanagement sowie der Aufbereitung von Informationen für das Handwerk steht die Interessenvertretung im Fokus vieler Aktivitäten. Wir sind selbstverständlich mit allen relevanten Akteuren - Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. - in engem Kontakt. Dort bringen sich die Handwerkskammer zu Leipzig und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Nachdruck ein, um Rahmenbedingungen zu forcieren, die es den großen und kleinen Unternehmen des Handwerks ermöglichen, die Auswirkungen der Coronakrise zu bewältigen.

Einige Beispiele dieser politischen Aktivitäten im Überblick

  • Kurzstellungnahme zum Entwurf der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung (Stand: 7. Januar 2022)
    10. Januar 2022 | Schreiben an das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt 
     
  • Sächsisches Landesprogramm für Härtefallhilfen 
    22. Dezember 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    "[...] Der Freistaat muss dann einspringen, wenn er diese Maßnahmen beschließt und nicht, wie durch die Staatskanzlei angekündigt, für die Monate Januar bis März 2022, wenn alles gut geht ab Mitte bis Ende Januar durch den Unternehmer beantragbar." 
     
  • Zwingend notwendige Erweiterung der Hilfen für geschlossene und wirtschaftlich stark beeinträchtigte Betriebe
    9. Dezember 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    "[...] Es ist daher aus unserer Sicht zwingend notwendig, dass der Freistaat Sachsen - sofern die Hilfsprogramme des Bundes keine Alternative sind - zeitnah und unkompliziert für die von Schließung betroffenen Unternehmen finanzielle Entschädigungen zur Verfügung stellt, die nicht nur die Fixkosten abdecken, sondern auch für jene Umsatzausfälle gelten, die nicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufholbar sind. [...]"
     
  • Kurzstellungnahme zum Entwurf der Corona-Notfall-Verordnung
    8. Dezember 2021 | Schreiben an das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
    "Für die Schlechterstellung von medizinisch nicht erforderlichen körpernahen Dienstleistungen (Kosmetik) gegenüber den Ausnahmen nach § 9 Absatz 2 (Friseur- und Bartpflegedienstleistungen) gibt es aus unserer Sicht keine Rechtfertigung. [...]"
     
  • Öffnung von Kosmetikbetrieben
    3. Dezember 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    "Wie bereits in der Runde diskutiert, bitten wir darum, dass im Zuge der nächsten Corona-Schutzverordnung des Freistaates auch wieder Kosmetikbetriebe öffnen dürfen. [...]"
     
  • Gemeinsamer Appell der sächsischen Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern
    2. Dezember 2021 | Gemeinsame Pressemitteilung der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern
    "Das Gesundheitssystem im Freistaat Sachsen ist bereits jetzt an der Belastungsgrenze angelangt und durch neue Virusmutationen drohen weitere Eskalationsstufen. Aus diesem Grunde appellieren die Präsidenten der sächsischen Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern. [...]"
     
  • Infektionsschutz und wirtschaftliches Miteinander endlich in Einklang bringen!
    30. November 2021 | Offener Brief der Handwerkskammer zu Leipzig and die Vorsitzenden der Fraktionen im Sächsischen Landtag
    "Der Vorstand der Handwerkskammer zu Leipzig hat sich auf seiner außerordentlichen Vorstandssitzung am 29. November 2021 mit den Auswirkungen der neuesten Sächsischen Corona-Verordnung auf die Mitgliedsunternehmen im Kammerbezirk beschäftigt. Es wurden im Gremium ein Stimmungs- und Meinungsbild erhoben und daraus einstimmig ein Forderungskatalog entwickelt, den wir den Fraktionen im Sächsischen Landtag in einem offenen Brief zur Kenntnis geben möchten. [...]"
     
  • Liste Berufsgruppen mit Anspruch auf Notbetreuung im Falle von Schul- oder Kita-Schließungen
    26. November2021 | Schreiben an den Sächsischen Staatsminister für Kultus
    "Für bestimmte Berufsgruppen besteht trotz Schließung der Einrichtungen ein Anspruch auf die sogenannte Notbetreuung. Die von Ihrem Ministerium hierzu veröffentlichte Liste ist in unseren Augen zu eng gefasst. [...]"
     
  • "Wir hätten auf jeden Fall Bedenken angemeldet"
    23. November 2021 | Pressemitteilung der Handwerkskammer zu Leipzig
    "Die neue Notverordnung zur Eindämmung von Corona in Sachsen ist schlecht kommuniziert worden und kann in weiten Teilen nicht umgesetzt werden", kritisiert Handwerkskammerpräsident Matthias Forßbohm. Bereits seit Monaten fordert die Handwerkskammer zu Leipzig von der sächsischen Staatsregierung, die Handwerksorganisationen und die Betriebe in die Vorbereitungen von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mehr einzubeziehen. [...]"
     
  • Kurzstellungnahme zum Entwurf der Corona-Schutzverordnung
    18. November 2021 | Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig an das Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen
    Zusammenhalt

    "Um die Gleichbehandlung von akademischen und beruflichen, dualen Bildungsgängen sicherstellen, ist die Ergänzung des § 9 Absatz 2 Nummer 2 um den Begriff 'Bildungsstätten des Handwerks' unbedingt erforderlich."
     
  • Kontinuität und Stabilität statt "Auf" und "Ab"
    25. Februar 2021 | Offener Brief an die Bundeskanzlerin und die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition
    Schreiben der sächsischen Handwerkskammern, der sächsischen Industrie- und Handelskammern, der Sächsischen Landesärztekammer, des Landesverbandes der Freien Berufe, des Unternehmerverbandes Sachsen sowie der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft vom 25. Februar 2021. Die sächsische Wirtschaft erwartet eine Strategie zur Rückkehr in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalität - nicht im Sinne eines Privilegs, sondern zur Wahrung der im Grundgesetz verbrieften Rechte.
     
  • Zur aktuellen Situation bei Friseuren und Kosmetikern in der Corona-Krise
    17. Februar 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben des Sächsischen Handwerkstages vom 17. Februar 2021 mit der Bitte, sich auf der Bund-Länder-Ebene kurzfristig in gleichem Maße auch für das Kosmetikhandwerk starkzumachen.
     
  • Coronahilfen und Erstattung von Unternehmerlohn
    28. Januar 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern vom 28. Januar 2021 mit der Bitte um ein sächsisches Förderprogramm für Inhaberinnen und Inhabern geschlossener Handwerksbetriebe in Ergänzung zu den Wirtschaftshilfen III.
     
  • Leipzigs Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn im Austausch mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Thema Corona-Hotspots im Freistaat
    17. Dezember 2020 | Die Aussage des Sächsischen Ministerpräsidenten in einer Videoaufzeichnung vom 4. Dezember 2020 erweckte den Eindruck, im Handwerk läge ein Hotspot für Infektionen. Der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, Claus Gröhn, hat das Gespräch mit dem Landesvater gesucht, um eine Einordnung und Begründung seiner Aussage anzumahnen.
     
  • Geplanter Lockdown: Forderungen und Wünsche seitens des Hand­werks
    9. Dezember 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten, den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern vom 9. Dezember 2020, unter anderem mit den Forderungen, das Handwerk in der kommenden Verordnung erneut für systemrelevant zu erklären, die Öffnung von Ladenge­schäften des Handwerks unabhängig von der Schließung des Einzelhan­dels sicherzustellen, den Abschluss begonnener Baustellen zu ermöglichen und Einrichtungen der Erstausbildung und Fortbildung geöffnet zu lassen.
     
  • Infektionsgeschehen eindämmen, Verhältnismäßigkeit wahren
    28. Oktober 2020 | Pressemitteilungen der Handwerkskammer zu Leipzig
    Im Vorfeld der heutigen Beratung (28. Oktober 2020) der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder wurde bekannt, dass ein Lockdown für die Kosmetiksalons geplant sei. Die Handwerkskammer zu Leipzig hält diese Maßnahme für nicht angemessen, um das Infektionsgeschehen wirksam einzudämmen.
     
  • Hygieneanforderungen und Gesundheitsschutz im Friseur- und Kosmetikerhandwerk
    29. Juni 2020 | Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig an den Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
    Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig vom 29. Juni mit der Bitte um Prüfung, ob man sich im Regelwerk der BGW auf eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes für die Kunden beschränken könnte - und Antwort der BGW vom 6. Juli
     
  • Bürokratieaufwand durch Absenkung der Umsatzsteuer - Handwerkskammerpräsident schlägt Abwicklung über die Finanzverwaltung vor
    9. Juni 2020 | Schreiben an den Bundesminister für Finanzen, den Sächsischen Ministerpräsidenten und den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Schreiben des Präsidenten der Handwerkskammer zu Leipzig vom 9. Juni mit dem Vorschlag, die zeitlich befristete Absenkung der Umsatzsteuersätze über ein Erstattungsverfahren der Finanzämter zu realisieren.
     
  • Gestärkt aus der Krise - Sächsische Wirtschaft legt Leitlinien für ein Konjunkturprogramm vor
    20. Mai 2020 | Gemeinsame Pressemitteilung der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern
    Die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern haben am 20. Mai 2020 auf einer Pressekonferenz in Dresden gemeinsam entwickelte Leitlinien für ein Konjunkturprogramm des Freistaates Sachsen vorgestellt.
     
  • Anpassung der Allgemeinverfügung - Aspekte bei einer Exit-Strategie
    8. April 2020 | Schreiben an den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Schreiben der drei sächsichen Handwerkskammern an den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 8. April 2020 über zu berücksichtigende Aspekte bei einer Exit-Strategie.
     
  • Kleine und mittlere Handwerksbetriebe benötigen jetzt Liquiditätszuschüsse in der Coronakrise
    7. April 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der drei sächsichen Handwerkskammern an den Sächsischen Ministerpräsidenten vom 7. April 2020 mit der Forderung nach Liquiditätszuschüssen in der Coronakrise.
     
  • Sachgrundlose Rückstellung
    6. April 2020 | Schreiben an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
    Schreiben der Handwerkskammer zu Leipzig und der Kreishandwerkerschaften der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vom 6. April 2020 mit dem Vorschlag, eine sachgrundlose Rückstellung zu passivieren.

  • Aufs Tempo drücken!
    27. März 2020 | Medieninformation
    Unterstützung aus dem Corona-Hilfspaket muss rechtzeitig bei den Unternehmen ankommen.

  • Weiteres sächsisches Soforthilfe-Programm veranlassen
    26. März 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern sowie der Sächsischen Industrie- und Handelskammern an den Sächsischen Ministerpräsidenten vom 26. März 2020 mit der Forderung, ein weiteres sächsisches Soforthilfe-Programm zu veranlassen.
     
  • Coronakrise und notwendige politische Interventionen
    24. März 2020 | Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie vom 24. März 2020 mit dem Hinweis auf die notwendige Erhöhung der Bürgschaftshöhe von staatlicher Seite auf 90 Prozent sowie zur Gefahr des Aufschubs notwendiger Investitionen durch Änderungen im Bereich des Mietrechts.
     
  • Entschlossene Ansagen und sofortiges Handeln notwendig!
    23. März 2020 | Medieninformation
    Hilfsinstrumente für die Wirtschaft sind gefordert.
     
  • Unterstützungsbedarf für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks in Sachsen
    23. März 2020 | Schreiben an die Bundeskanzlerin
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern an die Bundeskanzlerin vom 23. März 2020 mit dem Vorschlag, die Steuervorauszahlungen im Bereich der Einkommens- und Gewerbesteuern für zwölf Wochen auszusetzen, der Forderung nach Abschaffung der Vorauszahlung der Sozialversicherungsbeiträge sowie dem Verweis auf die Notwendigkeit, Coronazuschüsse innerhalb des Monats März auszuzahlen.

  • COVID-19-Auswirkungen auf Bildungseinrichtungen des Handwerks
    23. März 2020 | Schreiben an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen
    Schreiben der Handwerkskammer zu Leipzig an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen vom 23. März 2020 mit dem Hinweis, dass berufliche Bildungsstätten des Handwerks mit Hinblick auf die Erhaltung der Strukturen für Berufsorientierung und Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung Unterstützung bei den zu erwartenden Liquiditätsengpässen benötigen. Hilfsmaßnahmen auf Kreditbasis sind hierfür ungeeignet, da diese nur über Beitragserhöhungen bei den Unternehmen zurückgezahlt werden könnten.
     
  • "Helikoptergeld" für Handwerker
    18. März 2020 | Medieninformation
    Kleinbetriebe brauchen zum Überleben "geschenktes Geld" und keine Kredite vom Staat.
     
  • Gerade in schwierigen Zeiten: Kammer ist erster Ansprechpartner
    18. März 2020 | Medieninformation
    Umfassendes Beratungsangebot, damit Corona für Betriebe nicht zur Existenzbedrohung wird.
     
  • Folgen des Coronavirus für das regionale Handwerk noch schwer abschätzbar
    6. März 2020 | Medieninformation
    Die Handwerkskammer setzt sich dafür ein, dass Steuererleichterungen und kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Unternehmen auf die politische Agenda kommen.

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