Werkstatt, Maske, Baustelle. Bild: Quality Stock Arts / stock.adobe.com
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Infektionsschutz und wirtschaftliches Miteinander endlich in Einklang bringen!

Offener Brief an die Vorsitzenden der Fraktionen im Sächsischen Landtag

30. November 2021 | Der Vorstand der Handwerkskammer zu Leipzig hat sich heute, 30. November, mit einem offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden in Sächsischen Landtag gewandt. 

In Auswertung der Auswirkungen der aktuellen Corona-Notfall-Verordnung auf die Handwerksbetriebe der Region Leipzig und der bisherigen unzureichenden Kommunikation zwischen den politischen Akteuren und den Unternehmen fordert die Handwerkskammer darin unter anderem eine frühzeitige Information über geplante Maßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzes sowie die Einbeziehung sachkundiger Stellungnahmen aus den Handwerksorganisationen in den Erarbeitungsprozess der Verordnungen.

Staatliche Förderinstrumente müssten bereits zum Zeitpunkt des Verbots einer gewerblichen Betätigung zur Verfügung stehen und Entschädigungsleistungen unverzüglich zur Auszahlung kommen. Zudem wendet sich der Kammervorstand gegen eine Verlagerung staatlicher Kontroll- und Sanktionspflichten auf die Betriebe.

"Für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer ist es von existenzieller Bedeutung, dass die staatlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung verständlich, nachvollziehbar und im besten Falle logisch sind. Berechenbare und planbare Geschäftsprozesse sind für das Überleben der Betriebe genauso wichtig, wie ein Umfeld, welches ein kollegiales und partnerschaftliches Miteinander möglich macht. Beides steht auf dem Spiel", begründet der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, Matthias Forßbohm, den offenen Brief.

Pressemitteilung vom 30. November 2021

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Dr. Andrea Wolter

Pressesprecherin

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