Denkzeit Event, Urkunde, Lux, Steinbach.
Handwerkskammer zu Leipzig

Gesellenfreisprechung "to go" ausgezeichnet

"Denkzeit Event" würdigt innovatives Konzept

29. September 2020 | 487 junge Geselllinnen und Gesellen hatten im Sommer unter schwierigen Pandemiebedingungen ihre Ausbildung im Handwerk der Region erfolgreich abgeschlossen. Traditionell wird dies im Kammerbezirk Leipzig mit einer Freisprechung gefeiert, an der neben Eltern, Ausbildungsbetrieben und Freunden auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnehmen. Die Veranstaltung in diesem Jahr ausfallen zu lassen, kam für die handwerkliche Selbstverwaltung nicht infrage.

"Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse einfach per Post zu übermitteln, wird zum einen den Leistungen der jungen Leute nicht gerecht. Zum anderen ging es uns darum, gerade jetzt den Fachkräftenachwuchs in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Das Handwerk beweist gerade jetzt, wie 'systemrelevant' es ist. Unsere Botschaft sollte also sein: Lernt einen Handwerksberuf. Unser Wirtschaftsbereich bietet viele Möglichkeiten einer Karriere mit Lehre", erläutert Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn.

Die Handwerkskammer organisiert deshalb ein neues Veranstaltungskonzept. Für das Event wurde auf dem Gelände der Leipziger Kleinmesse ein Autokino aufgebaut. Die Gesellinnen und Gesellen und die ihre Gäste konnten so in ihren Pkws eine Feier mit Grußworten - unter anderem von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer - sowie Showprogramm und natürlich der Übergabe der Gesellenbriefe sicher erleben. Mit dem Veranstaltungskonzept beteiligte sich die Handwerkskammer am Wettbewerb "Denkzeit Event" des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und konnte die Jury überzeugen.

„Um die Leistungen der jungen Gesellinnen und Gesellen unter Corona-Bedingungen angemessen zu würdigen, hat die Handwerkskammer zu Leipzig für die Gesellenfreisprechung ein neues Open-Air-Format entwickelt. Die Idee zur Würdigung des Berufsnachwuchses wurde mit 1.000 Euro durch die Jury prämiert, so Andrea Kis, stellvertretende Direktorin des Landestourismusverbandes Sachsen e. V., der den Wettbewerb im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Kooperation mit KREATIVES SACHSEN umgesetzt hat.

"Das Preisgeld werden wir in die Berufsorientierung investieren. Konkret untersetzen wir den bundesweiten Kita-Wettbewerb 'Kleine Hände - große Zukunft' mit Sonderpreisen für die Kitas in unserem Kammerbezirk. Wir beginnen bei den Jüngsten, Freude an der Arbeit mit den eigenen Händen zu vermitteln. Eine handwerkliche Berufsausbildung soll so später eine Rolle bei der Lebensplanung spielen", begründet der Kammerpräsident den Einsatz des Preisgeldes.

Pressemitteilung vom 29. September 2020

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Dr. Andrea Wolter

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