Geld. Bild: pixelio.de - Klaus-Uwe Gerhardt
Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Forschung und Entwicklung kann über sächsische "InnoPrämie" gefördert werden

Der Freistaat Sachsen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seit Juli 2010 stärker bei ihren Bemühungen um neue Produkte und Verfahren: "InnoPrämie" heißt das Innovationsförderprogramm, mit dem das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) zukünftig auch Handwerksunternehmen ermuntern will, mehr in Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren.

Bis zu 10.000 Euro Förderung für eingekaufte Forschung und Entwicklung

Mit der Förderung sollen KMU wissenschaftliche Einstiegsarbeiten und technische Unterstützung im Vorfeld der Entwicklung von Produkten oder Verfahren einkaufen und entsprechende Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Dazu zählen beispielsweise Machbarkeits- und Werkstoffstudien, Produkttests, Konstruktions- und Laborleistungen sowie auch der Know-how-Erwerb selbst. Gefördert werden nur externe FuE-Dienstleistungen, etwa von Hochschulen, außeruniversitären Forschungs­ein­rich­tun­gen oder Unternehmen.

Innovationsprämie auch für sächsische Handwerksbetriebe

Die "InnoPrämie" wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln finanziert. Sie ermöglicht eine Förderung von bis zu einem Anteil von 50 Prozent; insgesamt bis zu einem Betrag von 10.000 Euro pro Jahr und Unternehmen. Förderfähig sind FuE-Dienstleistungen von Hochschulen, außeruniversitären wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen sowie privatwirtschaftlichen Anbietern.

Die Prämie ergänzt die Innovationsgutscheine des Bundes zur Förderung von Innovationsmanagement. Dem Förderprogramm liegt ein schlankes Antragsverfahren zugrunde. Antrags- und Bewilligungsstelle für die "InnoPrämie" ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank -, das Antragsformular und weitere Informationen gibt es unter www.sab.sachsen.de/innopraemie. Detailinformationen zur Förderung gibt es auf www.technologie.sachsen.de.

Bei Fragen steht außerdem der Beauftragte für Innovation und Technologie der Handwerkskammer zu Leipzig, Rainer Hauk, zur Verfügung.

Marco Kitzing

Emily Foth

Beraterin für Innovation und Technologie (BIT)

Dresdner Straße 11/13

04103 Leipzig

Tel. 0341 2188-323

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