Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Krankmeldung
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Folgen des Coronavirus für das regionale Handwerk noch schwer abschätzbar

Statement von Leipzigs Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn zu Unsicherheiten durch die Auswirkungen des Coronavirus

6. März 2020 | "Die Folgen des Coronavirus für das regionale Handwerk sind noch schwer abzuschätzen. Bei aller Verunsicherung ist es aber wichtig, an die herausfordernde Situation sachlich und unaufgeregt heranzugehen. Auch wenn sich bereits einzelne Unternehmen an uns gewendet haben, bei denen Umsatzeinbußen - etwa durch die Absage der Buchmesse - zu verzeichnen sind, sollte keine Panikmache betrieben werden.

Unsere Betriebsberater können betroffenen Betrieben zunächst Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld, Hinweise zu Lohnfortzahlungspflichten im Krankheitsfall und zur Vorbereitung auf den Ausfall von Fach- und Führungskräften geben.

Um bestmögliche Unterstützung zu bieten, sind wir mit allen relevanten Akteuren - Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. - in engem Kontakt.

Wir setzen uns auch dafür ein, dass Steuererleichterungen und kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Unternehmen auf die politische Agenda kommen. Derlei Maßnahmen sind aus unserer Sicht sinnvoll, um die Lage beruhigen. Sie müssen jedoch erst noch im Detail geklärt werden. Sofern größere betriebliche Probleme zu erwarten sind, rate ich Handwerksunternehmern, zügig den offenen Dialog mit ihrer Handwerkskammer und Partnern wie Lieferanten und Kreditinstituten zu suchen."

Pressemitteilung vom 6. März 2020
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Dr. Andrea Wolter

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Hagen Reißmann

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