Medieninformation vom 7. Oktober 2004Denkmalpflegerische Bestleistungen auserkoren
Die Entscheidung ist gefallen: Die Preisträger des Denkmalpflegepreises der Handwerkskammer zu Leipzig stehen fest. Einen Tag lang im September hatte die fünfköpfige Jury alle 23 eingereichten Bewerbungsmappen genau unter die Lupe genommen.
23 Betriebe warten gespannt auf die Verleihung des Denkmalpflegepreises der Handwerkskammer im Oktober
7. Oktober 2004 | Die Entscheidung ist gefallen: Die Preisträger des Denkmalpflegepreises der Handwerkskammer zu Leipzig stehen fest. Einen Tag lang im September hatte die fünfköpfige Jury alle 23 eingereichten Bewerbungsmappen genau unter die Lupe genommen. Handwerkskammerpräsident Joachim Dirschka verrät nur so viel: »Die Preisträger haben denkmalpflegerische Spitzenleistungen vollbracht, die die Jury tief beeindruckt haben.« Am 29. Oktober, 18 Uhr, werden sie zur Denkmalmesse auf dem Messegelände bekannt gegeben und öffentlich geehrt.
Aus den unterschiedlichsten Gewerken gingen die Bewerbungen ein: Stuckateur, Tischler, Dachdecker, Raumausstatter, Ofen- und Luftheizungsbauer, Uhrmacher, Maurer und Maler. Die Arten der Objekte, die es zu beurteilen galt, waren ebenso vielfältig wie die Orte: Kirchen, Schlösser, Rathäuser, öffentliche und private Gebäude im gesamten Regierungsbezirk Leipzig und darüber hinaus bis ins Sachsen-Anhaltinische Zeitz.
Die Jury setzte sich aus Denkmalschutzexperten und Handwerkern zusammen: Dr. Wolfgang Hocquél, Vorsitzender des Fördervereins für Handwerk und Denkmalpflege – Schloss Trebsen, Dr. Ilona Petzold von der Stadt Leipzig, Uwe Schwertfeger vom Landratsamt Leipziger Land, Dr. Alberto Schwarz vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen und Steindrucker Christian Müller aus Großpösna.
Die Handwerkskammer zu Leipzig verleiht in diesem Jahr zum sechsten Mal ihren Denkmalpflegepreis für herausragende denkmalpflegerische handwerkliche Leistungen. Mit diesem Preis, der alle zwei Jahre an Mitgliedsunternehmen im Regierungsbezirk vergeben wird, soll dem Erhalt und dem sinnvollen Umgang mit der historisch gewachsenen Substanz verstärkt Aufmerksamkeit zukommen.