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Berufsausbildung von Drittstaatsangehörigen - Besondere Pflichten für den Ausbildungsbetrieb

Erlaubnis zur Ausübung der Erwerbstätigkeit/Beschäftigung

Es ist darauf zu ahcten, dass die künftigen Auszubildenden einen Aufenthaltstitel besitzen, die die Erwerbstätigkeit oder Beschäftigung erlauben. Diese Information ist auf dem aktuellen Aufenthaltstitel beziehungsweise Visum ersichtlich. Liegt diese Erlaubnis nicht vor, muss sie rechtzeitig vor Ausbildungsbeginn bei der für den Wohnort der künftigen Auszubildenden zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden. Wohnen die künftigen Auszubildenden noch im Ausland, ist die deutsche Vertretung (in der Regel deutsche Botschaft des jeweiligen Landes) für das Visaverfahren zuständig.
 

Wichtiger Hinweis

Liegt am Tag des im Ausbildungsvertrags festgelegten Ausbildungsbeginns noch keine Erlaubnis zur Ausübung der Erwerbstätigkeit oder Beschäftigung vor, kann die Ausbildung auch wenn Sie schon in der Lehrlingsrolle der Handwerkskammer zu Leipzig registriert ist noch nicht beginnen.
 

Duldung zur beruflichen Ausbildung (Ausbildungsduldung)

Sollten die künftigen Auszubildenden von der Ausländerbehörde eine Ausbildungsduldung erhalten haben, entstehen besondere Informationspflichten für den Ausbildungsbetrieb: Wird die Berufsausbildung nicht mehr betrieben oder vor dem erfolgreichen Abschluss abgebrochen, erlischt die Duldung unmittelbar kraft Gesetz. Der Ausbildungsbetrieb ist nach § 60c Absatz 5 AufenthG verpflichtet, den Ausbildungsabbruch unverzüglich, in der Regel innerhalb von zwei Wochen, der zuständigen Ausländerbehörde schriftlich oder elektronisch mitzuteilen. In der Mitteilung sind neben den mitzuteilenden Tatsachen und dem Zeitpunkt des Ausbildungsabbruchs die Namen, Vornamen und die Staatsangehörigkeit des Ausländers anzugeben. Das pflichtwidrige Unterlassen der Anzeige durch den Ausbildungsbetrieb wird mit einem Bußgeld von bis zu 30.000 Euro geahndet (§ 98 Absatz 2b und 5 AufenthG).

Weiterführende Hinweise zur Ausbildungsförderung von Auszubildenden gibt es über die Berufsberatung der zuständigen Agentur für Arbeit oder auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit den Schlagwörtern "Faktenpapier Ausbildungsförderung".

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Kerstin Klage

Beraterin Ausbildung

Steinweg 3
04451 Borsdorf
Tel. 03421 902417
Fax 03421 704282
klage.k--at--hwk-leipzig.de

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Karen Neugebauer

Beraterin Ausbildung

Dresdner Straße 11/13
04103 Leipzig
Tel. 0341 2188-360
Fax 0341 2188-25360
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Elke Hotzelmann

Beraterin Ausbildung

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Fax 034291 30-25274
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