Medieninformation vom 17. Juli 2009Baubeginn der B 87n muss forciert werden
Die Planungsunterlagen für den Neubau der B 87n wurden an die Landesdirektion Leipzig übergeben. »Jetzt darf keine Zeit mehr verloren gehen. Der baldmöglichste Beginn der Bauarbeiten muss forciert werden«, fordert Sigrid Zimmermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer zu Leipzig.
17. Juli 2009 | Heute (17. Juli) wurden die Planungsunterlagen für den Neubau der B 87n durch das Autobahnamt Sachsen an die Landesdirektion Leipzig übergeben. Mit der Übergabe der planungsreifen Unterlagen an die Raumordnungsbehörde kann nun das Raumordnungsverfahren für die Neutrassierung der B 87n eröffnet werden.
»Jetzt darf keine Zeit mehr verloren gehen. Der baldmöglichste Beginn der Bauarbeiten muss forciert werden«, fordert Sigrid Zimmermann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer zu Leipzig. Die Wirtschaft der Region Leipzig habe sich seit Ende der 90er-Jahre intensiv für den vierspurigen Neubau der B 87n eingesetzt. »Die Trasse ist besonders für den Nordraum des Direktionsbezirkes wichtig, damit die Wirtschaft stärker vom Oberzentrum Leipzig partizipieren kann.«
Je länger der Realisierungszeitraum des Verkehrsprojektes ist, desto länger müssen die ansässigen Unternehmen die Wettbewerbsnachteile hinnehmen, stellt Zimmermann heraus und befürchtet, dass ansiedlungswillige Unternehmen andere Standorte bevorzugen. »In spätestens fünf Jahren ab Baubeginn sollte die B 87n Betrieb genommen werden. Das ist eine realistische Forderung.«