
Archivbeitrag | Newsletter 2013Zum Ausbildungsmotor im Betrieb werden
Unternehmen können mit selbst geschulten Mitarbeitern optimal für qualifizierten Berufsnachwuchs sorgen. Aber auch Ausbilden will gelernt sein, schließlich hängt die Qualität der künftigen Fachleute wesentlich von den fachlichen und pädagogischen Kompetenzen ihrer Ausbilder ab.
Unternehmer, Gesellen und Mitarbeiter im Handwerk erwerben ab 21. Oktober Know-how für die Lehrlingsausbildung im Vollzeitkurs. In 120 Unterrichtseinheiten werden alle dafür nötigen arbeitspädagogischen Kenntnisse vermittelt.
Ausbildung der Ausbilder
Der Kurs "Ausbildung der Ausbilder" findet bis zum 11. November, montags bis freitags, 7.30 bis 14.30 Uhr, im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer in Borsdorf, Steinweg 3, statt.
Die Teilnehmer lernen, was es heißt, Motor der Ausbildung im Betrieb zu sein, Lehrlinge in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Betriebes einzubinden und fachlich korrekt zu qualifizieren. Auf dem Lehrplan stehen nicht nur Didaktik und Pädagogik, sondern auch rechtliche Rahmenbedingungen der Lehrlingsausbildung und Ausbildungsplanung.
Fortbildungsinhalt
- Allgemeine Grundlagen (rechtliche Rahmenbedingungen, Eignung der Ausbilder)
- Planung der Ausbildung (Ausbildungsberufe, -betriebe, -plan, Organisation, Berufsschule)
- Einstellung von Auszubildenden, Ausbildung am Arbeitsplatz (Auswahlkriterien, Ausbildungsvertrag, praktische Anleitung)
- Förderung des Lernprozesses, Ausbildung in der Gruppe (Lern- und Arbeitstechniken, Lernerfolge, -schwierigkeiten)
- Abschluss der Ausbildung (Prüfungsvorbereitung, Zeugnisse, Ausbildungsverlängerung)
Lehrgangsabschluss gilt als Teil IV der Meisterprüfung
Der Abschluss des Lehrgangs mit einem bundesweit anerkannten Zeugnis gilt auch als Fähigkeitsnachweis für die Meisterprüfung (Teil IV).
Mehr Informationen gibt es bei Katrin Hauk.