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Umweltallianz Sachsen sucht Unternehmen, die freiwillige Leistungen zur Umweltentlastung erbringen

Unternehmen, die ein Umweltmanagement eingeführt haben oder durch freiwillige Leistungen zur Umweltentlastung beitragen, sollten Teilnehmer an der Umweltallianz Sachsen werden.

Grundlage der Umweltallianz ist eine seit 1998 bestehende freiwillige Vereinbarung zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der sächsischen Wirtschaft, die noch bis Ende des 2016 läuft. Ziel ist es, durch einen effizienten und zukunftsweisenden Umweltschutz den Wirtschaftsstandort Sachsen zu stärken.
 

Entlastungen als Gegenleistung für freiwilliges Umweltengagement

Die Staatsregierung trägt dazu bei, in dem sie Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung schafft. Sie verpflichtet sich unter anderem, die Regelungsdichte zu reduzieren und Fördermittel für Beratungsleistungen zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug dazu tragen die Unternehmen durch freiwillige Umweltaktivitäten zur weiteren Entlastung der Umwelt bei.
 

Wirtschaftsstandort durch Umweltschutz stärken

Bisher haben sich in der Wirtschaft fast 700 Betriebe an der Allianz beteiligt. Das waren vor allem Maßnahmen wie

  • Einführung des Qualitätsstandard DIN EN ISO 14001,
  • Einführung des Umweltmanagementsystems ÖkoProfit,
  • Maßnahmen zur Energieeinsparung,
  • Abfallreduzierung,
  • Einsparung von Wasserverbräuchen oder
  • Verwendung nachwachsender Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Weitere Maßnahmen wie die Verbesserung der Luftemissionen und die Reduzierung der versiegelten Bodenfläche sind als Teilnahmekriterium ebenfalls möglich. Wer sich beteiligen möchte, muss die Leistungen überwiegend in Sachsen erbringen und einer Überprüfung zugänglich machen. Da die Allianz freiwilliges Umweltengagement in den Fokus stellt, dürfen die Leistungen also ausdrücklich nicht zum Ziel der gewerblichen Tätigkeit des Unternehmens gehören.

Weitere Informationsquellen

 Umweltallianz Sachsen

Logo Umweltallianz

Umweltengagement gegenüber Kunden, Partnern und Behörden hervorheben

Wer sich der Allianz anschließt, trägt nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern kann auch auf einige Vorzüge zurückgreifen. Privilegien der Teilnehmer sind unter anderem der Zugang zur "Umwelt-Online"-Datenbank, der kostenermäßigte Besuch verschiedener Fachveranstaltungen, die Beteiligung am Diskussionsprozess zu Umwelt- und Klimaschutzbelangen sowie die Mitwirkung an fachspezifischen Projekten.

Mit dem Aufdruck des Logos der Umweltallianz Sachsen, beispielsweise auf dem Briefkopf des Unternehmens können die teilnehmenden Unternehmen werben und sich von Wettbewerbern abheben.

Um in der Umweltallianz aufgenommen zu werden, ist der vollständig ausgefüllte Antrag an die Geschäftsstelle Umweltallianz im Sächsischen Ministerium für Umwelt- und Landwirtschaft zu senden, was nun auch online auf www.umwelt.sachsen.de möglich ist.

Die Übergabe der Teilnahmeurkunden zur Umweltallianz findet meistens zu Veranstaltungen mit festlichem Rahmen statt und wird nicht selten öffentlichkeitswirksam durch Vertreter der Sächsischen Staatsregierung übernommen. Anfang 2015 wurden anlässlich der sächsischen Umweltmanagement-Konferenz beispielsweise sechs neue Mitglieder in die Allianz aufgenommen.

Auf der aller zwei Jahre stattfindenden Konferenz konnten sich im Übrigen Unternehmen aus Industrie und Handwerk, Vertreter aus Umweltverwaltungen und Interessenverbänden zum Thema "Wettbewerbsfähigkeit durch umweltorientiertes Handeln" informieren. Außerdem wurden die Themen "Material- und Energieeffizienz" und "Managementsysteme" in Fachteilen vertieft.


9. Sächsische Umweltmanagement-Konferenz
Wolfgang Schmidt

9. Sächsische Umweltmanagement-Konferenz
Wolfgang Schmidt
 


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Sven Börjesson

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)

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