Ausbildungssituation mit Ausbilder und Lehrling in der Holzwerkstatt. Bild: displayced / Silvana Kuhnert
displayced / Silvana Kuhnert

Regelungen für Prüfungen

Zwischen-, Abschluss-, Meister- und Fortbildungsprüfungen

Prüfungen bei der Handwerkskammer zu Leipzig finden so wie bekanntgegeben und eingeladen statt. Prüfungstermine, die regulär angesetzt und zu denen eingeladen wurde, werden durchgeführt, wobei der Infektionsschutz höchste Priorität hat.
 

Prüfungen im Bildungs- und Technologiezentrums

Seit 17. Januar 2022 müssen alle Besucher des Bildungs- und Technologiezentrums ein negatives Testzertifikat vorlegen - unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Zur Durchführung eines Antigen-Schnelltests steht ein Testzentrum auf dem Gelände des Bildungs- und Technologiezentrums zur Verfügung. Anmeldungen und Terminbuchungen sind vorab unter www.schnelltest-borsdorf.de erforderlich, wobei das Zeitfenster nicht ganz entscheidend ist.

Das Testzentrum ist als Walk- beziehungsweise Drive-in-Testzentrum gestaltet. Folgende Öffnungszeiten sind derzeit avisiert:

  • montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr und
  • samstags von 6 bis 12 Uhr.

Alternativ kann auch ein Testergebnis eines zertifizierten Testzentrums vorgelegt werden. Damit ist der Zugang ebenfalls möglich. Teilnehmer, die keinen Nachweis vorlegen beziehungsweise sich auf dem Gelände nicht testen, müssen das Gelände leider verlassen.

Auf dem gesamten Gelände des Bildungs- und Technologiezentrums ist zudem eine medizinische Maske zu tragen.

Prüfungen im Haus des Handwerks und an anderen Standorten (Berufsschulen …)

Teilnehmer an Prüfungen müssen einen entsprechenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen. Alle Teilnehmer, die über keinen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, müssen eigenständig ein Testzentrum besuchen und sich ein zertifiziertes Testergebnis ausstellen lassen. Teilnehmer, die keinen entsprechenden Nachweis vorlegen, können leider nicht an der Prüfung teilnehmen.

Es ist eine FFP2- oder KN95-Maske zu tragen.

Hygienebestimmungen

  • Halten Sie den Mindestabstand (1,50 Meter bis 2 Meter) ein.
  • Der Zugang ist nur für Personen mit gutem Allgemeinbefinden und ohne verdächtige Symptome (Atemwegsinfekte, Hustenreiz und/oder Fieber) gestattet.
  • Beachten Sie Hinweisschilder und folgen Sie den Anweisungen der Mitarbeiter und Prüfer.
  • Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 30 Sekunden) mit Flüssigseife und unter fließendem Wasser waschen. Zum Trocknen Einmalhandtücher verwenden.
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen ‐ besonders Augen, Mund und Nase nicht berühren.
  • Die Begrüßung muss ohne Händedruck erfolgen.
  • Husten oder Niesen nur in die Armbeuge und dabei Mund und Nase bedecken.
  • Fahrten zur Bildungsstätte möglichst nur im eigenen Fahrzeug absolvieren. Keine Fahrgemeinschaften bilden.
  • Die Kontaktzeit ist möglichst kurz zu halten. Regelmäßige Pausen sind einzulegen.
  • Genutzte Werkzeuge sind vor der Abgabe zu reinigen.
     

FAQ zum Umgang mit Prüfungssituationen
 

Erkrankungen oder Quarantänemaßnahmen einzelner Prüfungsteilnehmender
 

Sollten Prüfungsteilnehmer während der Prüfung eindeutige Krankheitssymptome zeigen, kann es geboten sein, diese wegen der Gefährdung der Sicherheit von dem Prüfungstermin auszuschließen. Hierzu ist eine sorgfältige Abwägung im Einzelfall erforderlich.
In diesem Fall ist die Teilnahme an der Prüfung sowohl aus Infektionsschutzgründen und aus krankheitsbedingten Gründen nicht möglich. Es liegt damit ein wichtiger Grund für die Nichtteilnahme am Prüfungstermin vor, der unverzüglich mitzuteilen und durch ärztliches Attest nachzuweisen ist. Betroffene Personen sind gehalten, sich unverzüglich mit der prüfenden Stelle in Verbindung zu setzen. Nach Genesung und Wegfall des Hinderungsgrundes ist der Prüfungstermin nachzuholen.
Die Teilnahme an der Prüfung ist aus Infektionsschutzgründen nicht möglich. Es liegt ebenfalls ein wichtiger Grund für die Nichtteilnahme an der Prüfung vor. Ein entsprechender Nachweis muss vorliegen.

Nein. Die Sorge vor einer möglichen Infektion ist kein anerkannter Rücktrittsgrund. Die Handwerkskammer zu Leipzig ist bestrebt, alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um Infektionsrisiken zu minimieren. Nehmen Personen an einem Prüfungstermin nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so wird die Prüfung als nicht bestanden bewertet.

 

 
Eventuelle Absagen oder Verschiebungen von Prüfungsterminen
 

In diesem Fall ist die Handwerkskammer zu Leipzig bemüht, abgesagte Prüfungstermine schnellstmöglich nachzuholen, sofern dies praktisch möglich und nicht durch behördliche Anordnungen ausgeschlossen ist.

Sollte der Ersatztermin für die Prüfung nach Ende der Vertragsdauer eines Berufsausbildungsverhältnisses liegen, verlängert sich dieses nach dem Gesetz nicht automatisch bis zu dem Ersatztermin.

Es liegt kein Fall des § 21 Absatz 3 BBiG (Nichtbestehen der Abschlussprüfung) vor. Im Einzelfall kann eine Verlängerung des Ausbildungsvertragsverhältnisses nach § 27c Absatz 2 HwO / § 8 Absatz 2 BBiG auf Antrag des/der Auszubildenden in Betracht kommen, wenn dargelegt wird, dass das Erreichen des Ziels der Berufsausbildung (Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit) noch nicht erreicht worden ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn bereits vor dem entfallenden Prüfungstermin wesentliche Teile der Ausbildungszeit ausgefallen sind (zum Beispiel wegen Quarantänemaßnahmen, Betriebsschließungen, Berufsschulschließung, Ausfall von ÜLU oder Ähnliches).

Damit Auszubildende bis zu ihrem Prüfungsabschluss in der Ausbildung bleiben und sich im Betrieb auf die Prüfung vorbereiten können, wird empfohlen, dass Handwerkskammern Anträgen auf Verlängerung der Ausbildung bis zum nächsten Prüfungstermin wegen der atypischen Ausnahmesituation der Corona-Pandemie großzügig - in Analogie zu § 27c Absatz 2 HwO / § 8 Absatz 2 BBiG - stattgeben. Der Betrieb hat hier ein Anhörungsrecht, sodass er seine Belange einbringen, nicht aber eine sachgerechte Entscheidung der Kammer verhindern kann. Auf diese Weise sind sowohl Auszubildende als auch Betriebe in die Entscheidung eingebunden.

Sofern Teil 1 einer gestreckten Prüfung aufgrund der aktuellen Pandemielage abgesagt werden muss, bleibt die Durchführung von Teil 2 der Prüfung davon grundsätzlich unberührt. Sofern es möglich ist, Teil 2 der Prüfung im üblichen Prüfungszyklus durchzuführen, ist die ausgefallene Teil-1-Prüfung entweder davor oder im zeitlichen Zusammenhang mit der Teil-2-Prüfung durchzuführen. Wenn es aus organisatorischen Gründen geboten ist, kann in dieser Sondersituation die Teil-1-Prüfung auch auf einen Zeitpunkt nach Durchführung des zweiten Prüfungsteils fallen. Die Zulassung zur Teil-2-Prüfung ist in diesen Fällen gemäß § 36a Absatz 3 Nummer 3 HwO rechtlich möglich.

Sofern Zwischenprüfungen aufgrund der aktuellen Pandemielage abgesagt werden müssen, ist zu prüfen, ob eine Nachholung zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll ist.

Zweck der Zwischenprüfungen ist es, eine Zwischenbilanz zum Leistungsstand für Ausbildende und Auszubildende zu geben. Sofern ein Nachholtermin nur mit erheblicher Zeitverzögerung angeboten werden kann, wird dieser Zweck nicht mehr erreicht. Zur Entlastung der Prüflinge und deren Ausbildungsbetriebe können bei unvermeidbarem ersatzlosem Wegfall der Zwischenprüfung die Handwerkskammer zu Leipzig bei der Zulassung zur Gesellen-/Abschlussprüfung ausnahmsweise auf den Nachweis der Zwischenprüfung verzichten.

Kontaktformular zur Coronakrise

 

Derzeit erreicht uns eine Vielzahl telefonischer Anfragen rund um die Bewältigung der Coronakrise. Sie können uns Ihr Anliegen gern per E-Mail übermitteln. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass noch nicht zu jeder Fragestellung eine passgenaue Lösung zur Verfügung steht. Die Corona-Informationsseite unter www.hwk-leipzig.de/corona wird deshalb stetig mit neuen Hinweisen aktualisiert.

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Inga Umbetova

Leiterin Prüfungswesen

Steinweg 3
04451 Borsdorf
Tel. 034291 30-278
Fax 034291 30-25278
umbetova.i--at--hwk-leipzig.de

Ansprechpartner

Justin Klisch

Digitalisierungs- und Dienstleistungsbeauftragter

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