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Mindestlohn 2017

Seit Anfang 2015 gilt in Deutschland der flächendeckende Mindestlohn: Alle Arbeitnehmer über 18 Jahren haben fast ohne Ausnahme das Recht auf diese Bezahlung.

Anfang 2017 ist die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Zeitstunde gestiegen. Das hat die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern festgelegt. Hintergrund der Steigerung ist die Entwicklung der tariflichen Stundenlöhne von Januar 2015 bis Juni 2016, die laut Statistischen Bundesamt um 4 Prozent gestiegen sind.

Die Wirtschaft ist dem allgemeinen Mindestlohn mitunter schon weit voraus, denn in der Regel liegen die branchenspezifischen Lohnuntergrenzen bereits deutlich über den gesetzlich geforderten 8,84 Euro pro Stunde. Aber selbst Handwerksunternehmen, die exzellent entlohnen, müssen sich wegen der damit verbundenen Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) auskennen. 

Welche Zeiten sind zu vergüten? Welche Meldepflichten haben Arbeitgeber? Welche Fallen lauern bei Urlaub und Überstunden? Wie wird kontrolliert? Was geschieht bei Verstößen? Bei diesen oder ähnlichen Fragen stehen die Juristen der Handwerkskammer zu Leipzig gern zur Verfügung.


Katja Scherf

Justiziarin

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Markus Richter

Abteilungsleiter Recht und Organisation

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