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Mehr Geld für begabte Gesellen

Verbesserte Förderung unterstützt Attraktivität der beruflichen Weiterbildung

Seit 25 Jahren erhalten besonders erfolgreiche Absolventen einer beruflichen Ausbildung finanzielle Unterstützung bei der weiteren Qualifizierung.

Das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist ideal für alle, die eine Meister- oder Technikerausbildung absolvieren möchten oder einen Abschluss als Betriebs- oder Fachwirt anpeilen. Aber auch viele andere Qualifikationen lassen sich über das Stipendienprogramm fördern.

7.200 Euro für den beruflichen Aufstieg

Seit Januar 2017 können sich begabte junge Fachleute über verbesserte Förderbedingungen beim Weiterbildungsstipendium freuen.

  • Der Förderhöchstbetrag ist von 6.000 auf 7.200 Euro gestiegen. Pro Förderjahr sind 2.400 Euro Zuschuss möglich. Der Eigenanteil der Teilnehmer beträgt zehn Prozent.
  • Neu ist ein sogenannter IT-Bonus in Höhe von 250 Euro, mit dem die Anschaffung
    eines Computers einmalig im ersten Jahr unterstützt wird.
  • Mit Beginn des Jahres 2017 sind nun auch Prüfungskosten förderfähig und nicht mehr "nur" die Teilnahmegebühren einer Fortbildung.
  • Auch die Tage- und Übernachtungsgeldsätze wurden erhöht.

Um in den Genuss des Weiterbildungsstipendiums zu kommen, müssen junge Fachleute ihre Berufsabschlussprüfung mit besser als "gut" bestanden haben und jünger als 25 Jahre sein. Mehr Informationen zur Förderung gibt es bei Elke Hotzelmann .

Prinzipiell sind alle Fortbildungsangebote förderfähig, die das Bildungsprogramm der Handwerkskammer offeriert. Besonders lohnt sich die staatliche Unterstützung jedoch, um die Weiterbildungskosten der Meistervorbereitung zu kompensieren.

Elke Hotzelmann

Projekt "Passgenaue Besetzung"

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