Kontakte, Nachverfolgung, Corona-Warn-App
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Kontaktnachverfolgung für Betriebe

Die Betriebe sind verpflichtet die Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall zu ermöglichen. Seit 10. Mai 2021 sollen Betriebe diese Kontaktnachverfolgung vorrangig digital durchführen, insbesondere unter Nutzung der Check-in-Funktion der Corona-Warn-App. Die App soll zwar vorrangig genutzt werden, trotzdem besteht die Pflicht zum Anbieten einer analogen Alternative.
 

Check-in-Funktion der Corona-Warn-App

Die bundesweite Corona-Warn-App bietet seit Ende April die Option, in Geschäfte und Betriebe mittels eines QR-Codes einzuchecken. Hintergrund ist, das bisher mit der Technik hinter der Corona-Warn-App (Bluetooth-Low-Energy Technologie (BLE)) nur Kontakte erfasst wurden, die einen geringen Abstand zum Smartphonebesitzer hatten. Nicht erfasst wurden dabei Aufenthalte in Innenräumen, in denen es aufgrund der Verteilung der Aerosole im Raum auch über die sonst übliche Kontaktgrenze von 1,5 Metern hinaus, zu einem erhöhten Infektionsrisiko kommt. Um diese Lücke zu schließen und Infektionsketten schnell zu unterbrechen, können Betriebe aktiv beitragen. Die App kann sowohl für Orte, zum Beispiel Friseure oder Fotostudios, genutzt werden oder für kleinere Veranstaltungen, wenn sie erlaubt sind oder für unterschiedliche Geschäftsräume, in denen sich Menschen aufhalten. Der Betrieb muss vorab einen QR-Code über die App erstellen. Dieser kann ausgedruckt oder vom Smartphone/Tablet direkt gescannt werden. Der QR-Code sollte so aufgehängt werden, dass ihn nur unmittelbar davorstehende Kunden scannen können, von der Straße aus sollte er nicht sichtbar sein, um Missbrauch vorzubeugen.

Wenn Kunden das Geschäft betreten, scannen sie den QR-Code und checken damit im Geschäft ein. Der Code wird im Kontakttagebuch der Corona-Warn-App auf dem Kundensmartphone abgelegt. Wird ein Kunde später positiv auf SARS-CoV-2 getestet, kann er den Check-in gemeinsam mit den eigenen Zufallscodes über die App teilen. Zufallscodes und Check-ins werden regelmäßig von allen Smartphones mit aktivierter Corona-Warn-App heruntergeladen. Der Abgleich, ob Übereinstimmungen vorliegen, erfolgt dezentral auf den Smartphones der anderen Nutzerinnen und Nutzer. Liegt eine Übereinstimmung vor - zum Beispiel weil man zeitgleich Kunde im gleichen Geschäft war -, erhält man eine rote oder grüne Warnung. Wie Betriebe einen solchen QR-Code erstellen können, wird im Blog zur Corona-Warn-App erklärt. Kunden, die noch keine Corona-Warn-App installiert haben, werden automatisch beim Scannen in den App Store beziehungsweise Google Play Store zum Download der App geleitet.
 

Angebot einer analogen Alternative ist Pflicht

Es muss immer eine analoge Alternative zur App angeboten werden. Hierfür ist das bisher vorgeschriebene Kontaktdatenformular ausreichend, wenn folgende Daten erfasst werden:

  • Vor- und Nachname,
  • Anschrift,
  • Telefonnummer oder E-Mail,
  • Tag und die Dauer (Beginn und Ende) der Dienstleistungserbringung.

Diese Daten sind vor Dritten zu schützen und vier Wochen nach Erhebung zu löschen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks stellt als Hilfestellung für die Betriebe ein Formblatt zur Aufnahme der Kontaktdaten (www.zdh.de) zur Verfügung. Betriebe können jedoch auch ein eigenes Formular erstellen und nutzen.

 

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Christian Likos

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