Virus / Infektion / Gesundheiutsschutz. Bild: Jezper / stock.adobe.com
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Informationen zur Corona-Pandemie

Umsatzeinbrüche, Ausfall von Mitarbeitern, Liquiditätsprobleme ... Hinweise für Betriebe, Angestellte, Lehrlinge und Prüfungsteilnehmer im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Die Handwerksorganisationen erreichen derzeit viele Anfragen zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Unternehmen. Handwerksbetriebe sind mit schwerwiegenden Auswirkungen des neuartigen Coronavirus für Liquidität und Beschäftigung konfontiert. Auf der anderen Seite üben viele Handwerksberufe gerade jetzt systemrelevante Tätigkeiten aus: sei es im Bereich Hygiene und Gesundheit, bei der Lebensmittelgrundversorgung oder im Bereich technischer Notdienste und Mobilität.

Die Handwerkskammer bündelt auf dieser Seite Fragen und Informationen, die sich für Betriebe des Handwerks aktuell im Zusammenhang mit der Coronakrise stellen. Diese Seite wird laufend aktualisiert und zeitnah zur Publikation neuer rechtlicher Vorgaben angepasst.
 

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Lockdown wird bis 14. Februar 2021 verlängert

Wegen nur langsam sinkender Infektionszahlen und der potenziellen Gefahr durch mutierte Varianten des Coronavirus, haben Bund und Länder beschlossen, die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorerst bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern (Beschlusstext der Bund-Länder-Konferenz vom vom 19. Januar unter www.bundesregierung.de). Punktuelle Nachjustierungen der Maßnahmen gibt es beispielsweise bei der Maskenpflicht. Da in Sachsen bereits drastische Einschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens gelten, wird der Freistaat voraussichtlich bei den geltenden Maßnahmen bleiben, die in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 8. Januar 2021 (coronavirus.sachsen.de) spezifiziert wurden. Eine Folgeverordnung, die den Bund-Länder-Beschluss berücksichtigt, wird derzeit erarbeitet.
 

Einschränkungen gelten weiter / Hotspot-Regelungen

Auch wenn die Impfkampagne etwas stotternd anläuft, werden die Maßnahmen beibehalten, um die übermäßige Belastung des Gesundheitssystems in den Griff zu bekommen. So werden private Zusammenkünfte nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet sein. Diese Regelung galt in Sachsen bereits während des ersten Lockdowns. In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird auch weiterhin der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt, sofern kein triftiger Grund vorliegt.
 

Winterferien / Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Trotz der Belastungen für Kinder und Familien werden auch die Einschränkungen beim Kita-, Schul- und Berufsschulbetrieb voraussichtlich bis 14. Februar verlängert. Das Kultusministerium teilte per  Medieninformation vom 20. Januar (medienservice.sachsen.de) jedoch mit, dass es für die Abschlussklassen weiterhin Präsenzunterricht geben wird. Auch die von der Landesregierung vor wenigen Wochen angekündigte Teilung der Winterferien bleibt. Die erste Winterferienwoche ist demnach vom 1. bis 5. Februar geplant und die zweite Winterferienwoche wird auf die erste Aprilwoche (Karwoche vor Ostern) verlegt.

Als Kompensation für die aus der häuslichen Kinderbetreuung resultierenden Fehlzeiten im Unternehmen wurde bereits das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 um 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) erweitert.

Neben dem allgemeinen Grundsatz, physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen außer zum eigenen Hausstand auf ein Minimum zu reduzieren und die AHA-Regelungen zu beachten, sind auf Basis der aktuell bis zum 7. Februar geltenden sächsischen Regelungen unter anderem folgende Vorgaben zu beachten:
 

Hinweis zum BTZ

Die Schließung von Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung (außer für Prüfungen) durch die Corona-Schutz-Verordnung vom 8. Januar betrifft auch das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer. Mit Ausnahme von Zwischen- und Abschlussprüfungen sowie Meisterprüfungen findet vorerst keine Aus- und Weiterbildung statt. Der Zutritt zum BTZ ist ausschließlich mit einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen gestattet. Lehrlinge sowie Teilnehmer von Prüfungen und Bildungsmaßnahmen werden gebeten, sich regelmäßig auf dieser Seite über den Stand der Entwicklung zu informieren.
 

 Kammerservice trotz Pandemie

Trotz Corona-Pandemie sind die Beratungsangebote der Handwerkskammer weiter abrufbar. Handwerkerinnen und Handwerker werden jedoch gebeten, vorrangig per Telefon oder E-Mail mit ihrer Kammer in Kontakt zu treten. Präsenzberatungen an unseren Standorten sind grundsätzlich nur nach vorheriger Terminabstimmung und mit Mund-Nase-Bedeckung möglich.

Ausgangsbeschränkung: Grundsätzlich ist das Verlassen der Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt. Triftige Gründe sind unter anderem die Berufsausübung, der Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs, der Besuch von Prüfungen im Bereich der berufsbezogenen Aus- und Fortbildung (zum Beispiel im Bildungszentrum der Handwerkskammer), Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten, Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern um die Unterkunft, Teilnahme an erlaubten Versammlungen und Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel. Zudem gilt im Freistaat zwischen 22 und 6 Uhr eine Ausgangssperre, wobei das Verlassen der Unterkunft wiederum aus verschiedenen Gründen zulässig ist, so zum Beispiel auch zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Für Unternehmen ist es sinnvoll, den Angestellten eine "Bescheinigung des Arbeitgebers für die Notwendigkeit des Hin- und Rückwegs zur Arbeitsstätte" auszustellen. Neben dem Hinweis, dass der Arbeitgeber im Unternehmen beschäftigt ist und den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zurücklegen muss, sollten folgende Angaben enthalten sein: Vor- und Nachname des Arbeitnehmers, Adressen von Arbeitnehmer und Arbeitsstätte, Unternehmensbranche, Stempel und Unterschrift des Arbeitgebers.
 

Kontaktbeschränkung: Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand. Zulässig ist aber die wechselseitige, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften – wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfassen. Dies gilt auch für pflegende Angehörige. Ausnahmen: Zusammenkünfte zur Religionsausübung sowie für Eheschließungen und Beerdigungen. Letztere sind auf maximal zehn Personen beschränkt.
 
 

Maskenpflicht im öffentlichen Raum: Die im Einzelhandel und ÖPNV geltende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird grundsätzlich auf alle Bereiche ausgeweitet, in denen sich Menschen begegnen können, also auch auf Straßen und Plätze. Ausgenommen sind die Fortbewegung ohne Verweilen mit Fortbewegungsmitteln und die sportliche Betätigung. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie in Geschäften sind nun medizinische Masken vorgeschrieben. Hierunter werden OP-Masken wie auch FFP2-Masken gefasst. Einfache Mund-Nasen-Abdeckungen reichen dort nicht mehr aus.
 

Schulen, Kitas und Horte: Vom 14. Dezember 2020 bis 7. Februar 2021 bleiben Schulen, Kindertagesstätten und Horte geschlossen. Ausnahmen gibt es für Schüler der Abschlussklassen. Alle übrigen Kinder und Jugendliche verbleiben ab dem 11. Januar in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Förderschulen (Klassenstufe 1 bis 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Die Notbetreuung ist nur für wenige Berufsgruppen möglich (Liste der Berufsgruppen / Formblatt zum Nachweis des Notbetreuungsanspruchs auf www.coronavirus.sachsen.de).
 

Aus- und Fortbildung, berufliche Prüfungen und Überbetriebliche Unterweisung von Lehrlingen: Aus- und Fortbildungseinrichtungen werden grundsätzlich geschlossen. Ausnahmen sind unter anderem für die Durchführung von unaufschiebbaren Prüfungen im Bereich der berufsbezogenen Aus- und Fortbildung möglich.

Mit Ausnahme von Meister-, Gesellen-, Zwischen- und Abschlussprüfungen sind damit sämtliche Angebote der Aus- und Weiterbildung im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Leipzig seit 14. Dezember 2020 vorerst eingestellt.
 

Einzelhandelsschließung: Weite Teile des Einzelhandels im Freistaat bleiben bis zum 7. Februar 2021 geschlossen.
 

Grundversorgung: Lebensmittelhandel und Verkauf von Waren des täglichen Bedarfs werden weiter möglich sein, wobei die Höchstkundenzahl in den Geschäften auf Basis der Verkaufsfläche begrenzt wird.
 

Ausnahmen für das Handwerk: Trotz der Einzelhandelsschließungen bleiben Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Reinigungen, Orthopädieschuhtechniker, Bestatter sowie Kraftfahrzeug- und Fahrradwerkstätten geöffnet. Nahrungsmittelhandwerker sind als Teil der Grundversorgung ebenfalls nicht von Schließungen betroffen. Andere Laden-/ Einzelhandelsgeschäfte im Handwerk sind zu schließen.
 

Hinweis für Friseure und Kosmetiker: Friseure müssen schließen. Der Betrieb im Bereich der körpernahen Dienstleistung, mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen*, ist untersagt.
 

Hinweis für Bestatter: Beerdigungen dürfen im engsten Familienkreis stattfinden, dabei sind nicht mehr als 10 Personen erlaubt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. UnaufschiebbareTermine beim Bestatter dürfen wahrgenommen werden, hier gilt die Ausgangssperre nicht. Beschäftigte von Bestattungsunternehmen haben Anspruch auf Notbetreuung (wenn beide Sorgeberechtigten beziehungsweise der alleinige Sorgeberechtigte entsprechend tätig sind und die Betreuung nicht abgesichert werden kann).
 

Besonderheit Speisen und Getränke zum Mitnehmen: Im Bereich Gastronomie sind nur die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zum Verzehr in der eigenen Häuslichkeit oder am Arbeitsplatz gestattet.

 
 
*Medizinisch notwendige Behandlungen im Rahmen körpernaher Dienstleistungen sind Maßnahmen, die aus medizinischen Gründen erforderlich sind. Das ist der Fall, wenn eine ärztliche Verordnung ausgestellt wurde (Rezept). Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde. Dazu zählen zum Beispiel die diabetische Fußpflege oder Hautbehandlungen bei schwerer Akne. Auf Nachfrage der Handwerkskammer bestätigte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, dass keine Festlegung besteht, dass nur bestimmte Berufsgruppen medizinisch notwendige Behandlungen vornehmen dürfen. Daher sind medizinisch notwendige Behandlungen – auch die der medizinisch notwendigen Fußpflege – zulässig. Da die Landkreise und kreisfreien Städte jedoch per Allgemeinverfügung andere Regelungen festlegen können, sollten Unternehmer und Unternehmerinnen die Rechtslage im Auge behalten. Zudem wird die Dokumentation der medizinischen Notwendigkeit von Behandlungen empfohlen.


Infektionsverfolgung / Hygienekonzeption / SARS-CoV-2-Arbeitsschutz

Wie bisher auch, ist in vielen Wirtschaftsbereichen die Erhebung von Kontaktdaten zur Infektionsverfolgung zwingend notwendig. Unternehmen müssen darüber hinaus ein eigenes schriftliches Hygienekonzept erstellen und dieses umsetzen. Außerdem muss ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzeptes benannt werden.

Unternehmen jeder Art sollten ferner den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel sowie vorhandene branchenspezifische Konkretisierungen der Unfallversicherungsträger beziehungsweise der Aufsichtsbehörden und die einschlägigen Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zum Infektionsschutz berücksichtigen.
 

Umsatzerstattung durch den Bund / Anträge für "November- bzw. Dezemberhilfe"

Für temporär geschlossene Betriebe gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe. 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats können erstattet werden. Für Unternehmen, die noch nicht so lange am Markt sind, gelten Sonderregelungen. Die "Novemberhilfe" kann auf der Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Auch für alle anderen Wirtschaftsbereiche, die erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes in Kauf nehmen müssen, soll es erneute Unterstützung vom Bund geben. Die Überbrückungshilfe III soll die Konditionen für hauptbetroffene Wirtschaftsbereiche verbessern.
 

Leipzigs Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn im Austausch mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Thema Corona-Hotspots im Freistaat

Die Aussage des Sächsischen Ministerpräsidenten in einer Videoaufzeichnung vom 4. Dezember 2020 erweckte den Eindruck, im Handwerk läge ein Hotspot für Infektionen. Der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, Claus Gröhn, hat das Gespräch mit dem Landesvater gesucht, damit dieser seine Aussage klarstellen konnte.
 

Seit Mitte Dezember 2020 kursiert ein Videoausschnitt in den sozialen Medien, in dem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer Handwerksunternehmen, bei denen Angestellte trotz Abstandsregeln gemeinsam im Büro frühstücken, beispielhaft als Hotspots für die potenzielle Ausbreitung der Covid-19-Infektionen benennt. Das Video stammt aus der Aufzeichnung des Corona-Dialogs der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. vom 4. Dezember 2020. Dort hatte der sächsische Ministerpräsident mit Medizinern über Handlungsoptionen und Verhältnismäßigkeiten von Corona-Maßnahmen diskutiert.

Auch wenn der Ausschnitt aus dem Zusammenhang gerissen wurde, waren einige Handwerkerinnen und Handwerker – die penibel auf die Einhaltung der Corona-Vorgaben achten – verständlicherweise irritiert angesichts der Aussage. Leipzigs Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn nutzte diesen Anlass, um das Gespräch mit Michael Kretschmer zu suchen und um eine Einordnung und Begründung seiner Aussage anzumahnen.

Mit Einverständnis des Ministerpräsidenten stellen wir eine Aufzeichnung des Videotelefonats zur Verfügung. Die Handwerkskammer zur Leipzig wird darüber hinaus unverzüglich Kontakt mit den Gesundheitsämtern Kontakt aufnehmen, um für Aufklärung über die Schwerpunkte im Infektionsgeschehen zu sorgen. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden den Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellt.

 

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Rechtsgrundlagen / Allgemeinverfügungen
 


Bisherige Bekanntmachungen

In dieser Zusammenstellung sind hauptsächlich amtliche Bekanntmachungen mit Auswirkungen auf das sächsische Handwerk aufgeführt. Weitere Bekanntmachungen, die unter anderem Werkstätten für behinderte Menschen, Krankenhäuser und Angebote der Tagespflege betreffen, stellt der Freistaat Sachsen unter coronavirus.sachsen.de > Amtliche Bekanntmachungen zur Verfügung.

Ausbildungssituation mit Ausbilder und Lehrling in der Holzwerkstatt. Bild: displayced / Silvana Kuhnert
displayced / Silvana Kuhnert

 
Aus- und Fortbildung, Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) und Prüfungen

 

Mit Ausnahme von Zwischen- und Abschlussprüfungen (Meister-, Gesellen-, Zwischen- und Abschlussprüfungen) werden die Angebote der Aus- und Weiterbildung im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer vorerst bis einschließlich 7. Februar 2021 eingestellt. Der Zutritt zum BTZ ist ausschließlich mit einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen gestattet. Lehrlinge sowie Teilnehmer von Prüfungen und Bildungsmaßnahmen werden gebeten, sich regelmäßig auf dieser Seite über den Stand der Entwicklung zu informieren.
 

Hände ziehen an einem Seil. Bild: BillionPhotos.com / stock.adobe.com
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Politische Aktivitäten für das Handwerk in der Coronakrise

Die Coronakrise fordert das Handwerk enorm. Während manche Gewerke Sonderschichten fahren, sind andere eingeschränkt, mussten Arbeitsrhythmen umstellen oder sind gar zum Stillstand gezwungen. Landauf, landab werden Hilfsprogramme gestartet und Möglichkeiten gesucht, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten, damit möglichst viele Unternehmen die Krise mit einem blauen Auge überstehen.

Auch die Handwerksorganisation gibt ihr Bestes, um Unternehmer und Angestellte in dieser Zeit so gut wie möglich zu unterstützen. Neben unzähligen Beratungsgesprächen zu Kurzarbeit, Nothilfen, Krisenmanagement sowie der Aufbereitung von Informationen für das Handwerk steht die Interessenvertretung im Fokus vieler Aktivitäten. Wir sind selbstverständlich mit allen relevanten Akteuren - Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. - in engem Kontakt. Dort bringen sich die Handwerkskammer zu Leipzig und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Nachdruck ein, um Rahmenbedingungen zu forcieren, die es den großen und kleinen Unternehmen des Handwerks ermöglichen, die Auswirkungen der Coronakrise zu bewältigen.
 

Einige Beispiele dieser politischen Aktivitäten im Überblick
 

  • Geplanter Lockdown: Forderungen und Wünsche seitens des Hand­werks
    9. Dezember 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten; den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern vom 9. Dezember 2020, unter anderem mit den Forderungen, das Handwerk in der kommenden Verordnung erneut für systemrelevant zu erklären, die Öffnung von Ladenge­schäften des Handwerks unabhängig von der Schließung des Einzelhan­dels sicherzustellen, den Abschluss begonnener Baustellen zu ermöglichen und Einrichtungen der Erstausbildung und Fortbildung geöffnet zu lassen.
     
  • Infektionsgeschehen eindämmen, Verhältnismäßigkeit wahren
    28. Oktober 2020 | Pressemitteilungen der Handwerkskammer zu Leipzig
    Im Vorfeld der heutigen Beratung (28. Oktober 2020) der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder wurde bekannt, dass ein Lockdown für die Kosmetiksalons geplant sei. Die Handwerkskammer zu Leipzig hält diese Maßnahme für nicht angemessen, um das Infektionsgeschehen wirksam einzudämmen.
     
  • Hygieneanforderungen und Gesundheitsschutz im Friseur- und Kosmetikerhandwerk
    29. Juni 2020 | Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig an den Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
    Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig vom 29. Juni mit der Bitte um Prüfung, ob man sich im Regelwerk der BGW auf eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes für die Kunden beschränken könnte - und Antwort der BGW vom 6. Juli
     
  • Bürokratieaufwand durch Absenkung der Umsatzsteuer - Handwerkskammerpräsident schlägt Abwicklung über die Finanzverwaltung vor
    9. Juni 2020 | Schreiben an den Bundesminister für Finanzen, den Sächsischen Ministerpräsidenten und den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Schreiben des Präsidenten der Handwerkskammer zu Leipzig vom 9. Juni mit dem Vorschlag, die zeitlich befristete Absenkung der Umsatzsteuersätze über ein Erstattungsverfahren der Finanzämter zu realisieren.
     
  • Gestärkt aus der Krise - Sächsische Wirtschaft legt Leitlinien für ein Konjunkturprogramm vor
    20. Mai 2020 | Gemeinsame Pressemitteilung der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern
    Die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern haben am 20. Mai 2020 auf einer Pressekonferenz in Dresden gemeinsam entwickelte Leitlinien für ein Konjunkturprogramm des Freistaates Sachsen vorgestellt.
     
  • Anpassung der Allgemeinverfügung - Aspekte bei einer Exit-Strategie
    8. April 2020 | Schreiben an den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Schreiben der drei sächsichen Handwerkskammern an den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 8. April 2020 über zu berücksichtigende Aspekte bei einer Exit-Strategie.

  • Kleine und mittlere Handwerksbetriebe benötigen jetzt Liquiditätszuschüsse in der Coronakrise
    7. April 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der drei sächsichen Handwerkskammern an den Sächsischen Ministerpräsidenten vom 7. April 2020 mit der Forderung nach Liquiditätszuschüssen in der Coronakrise.
     
  • Sachgrundlose Rückstellung
    6. April 2020 | Schreiben an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

    Schreiben der Handwerkskammer zu Leipzig und der Kreishandwerkerschaften der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vom 6. April 2020 mit dem Vorschlag, eine sachgrundlose Rückstellung zu passivieren.

  • Aufs Tempo drücken!
    27. März 2020 | Medieninformation
    Unterstützung aus dem Corona-Hilfspaket muss rechtzeitig bei den Unternehmen ankommen.

  • Weiteres sächsisches Soforthilfe-Programm veranlassen
    26. März 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern sowie der Sächsischen Industrie- und Handelskammern an den Sächsischen Ministerpräsidenten vom 26. März 2020 mit der Forderung, ein weiteres sächsisches Soforthilfe-Programm zu veranlassen.
     
  • Coronakrise und notwendige politische Interventionen
    24. März 2020 | Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie vom 24. März 2020 mit dem Hinweis auf die notwendige Erhöhung der Bürgschaftshöhe von staatlicher Seite auf 90 Prozent sowie zur Gefahr des Aufschubs notwendiger Investitionen durch Änderungen im Bereich des Mietrechts.
     
  • Entschlossene Ansagen und sofortiges Handel notwendig!
    23. März 2020 | Medieninformation
    Hilfsinstrumente für die Wirtschaft sind gefordert.
     
  • Unterstützungsbedarf für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks in Sachsen
    23. März 2020 | Schreiben an die Bundeskanzlerin
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern an die Bundeskanzlerin vom 23. März 2020 mit dem Vorschlag, die Steuervorauszahlungen im Bereich der Einkommens- und Gewerbesteuern für zwölf Wochen auszusetzen, der Forderung nach Abschaffung der Vorauszahlung der Sozialversicherungsbeiträge sowie dem Verweis auf die Notwendigkeit, Coronazuschüsse innerhalb des Monats März auszuzahlen.

  • Covid-19-Auswirkungen auf Bildungseinrichtungen des Handwerks
    23. März 2020 | Schreiben an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen
    Schreiben der Handwerkskammer zu Leipzig an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen vom 23. März 2020 mit dem Hinweis, dass berufliche Bildungsstätten des Handwerks mit Hinblick auf die Erhaltung der Strukturen für Berufsorientierung und Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung Unterstützung bei den zu erwartenden Liquiditätsengpässen benötigen. Hilfsmaßnahmen auf Kreditbasis sind hierfür ungeeignet, da diese nur über Beitragserhöhungen bei den Unternehmen zurückgezahlt werden könnten.
     
  • "Helikoptergeld" für Handwerker
    18. März 2020 | Medieninformation
    Kleinbetriebe brauchen zum Überleben "geschenktes Geld" und keine Kredite vom Staat.
     
  • Gerade in schwierigen Zeiten: Kammer ist erster Ansprechpartner
    18. März 2020 | Medieninformation
    Umfassendes Beratungsangebot, damit Corona für Betriebe nicht zur Existenzbedrohung wird.
     
  • Folgen des Coronavirus für das regionale Handwerk noch schwer abschätzbar
    6. März 2020 | Medieninformation
    Die Handwerkskammer setzt sich dafür ein, dass Steuererleichterungen und kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Unternehmen auf die politische Agenda kommen.

 

 

Kontaktformular zur Coronakrise

 

Derzeit erreicht uns eine Vielzahl telefonischer Anfragen rund um die Bewältigung der Coronakrise. Sie können uns Ihr Anliegen gern per E-Mail übermitteln. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass noch nicht zu jeder Fragestellung eine passgenaue Lösung zur Verfügung steht. Die Corona-Informationsseite unter www.hwk-leipzig.de/corona wird deshalb stetig mit neuen Hinweisen aktualisiert.

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