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Informationen zur Corona-Pandemie

Umsatzeinbrüche, Ausfall von Mitarbeitern, Liquiditätsprobleme ... Hinweise für Betriebe, Angestellte, Lehrlinge und Prüfungsteilnehmer im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Die Handwerksorganisationen erreichen derzeit viele Anfragen zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Unternehmen. Handwerksbetriebe sind mit schwerwiegenden Auswirkungen des neuartigen Coronavirus für Liquidität und Beschäftigung konfontiert. Auf der anderen Seite üben viele Handwerksberufe gerade jetzt systemrelevante Tätigkeiten aus: sei es im Bereich Hygiene und Gesundheit, bei der Lebensmittelgrundversorgung oder im Bereich technischer Notdienste und Mobilität.

Die Handwerkskammer bündelt auf dieser Seite Fragen und Informationen, die sich für Betriebe des Handwerks aktuell im Zusammenhang mit der Coronakrise stellen. Diese Seite wird laufend aktualisiert und zeitnah zur Publikation neuer rechtlicher Vorgaben angepasst.
 

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Vorgaben für Öffnung der Friseur- und Fußpflegebetriebe ab 1. März

Friseure und Fußpfleger dürfen ab 1. März wieder öffnen. Der Betrieb in allen anderen Bereichen der körpernahen Dienstleistung (Kosmetiker und Nagelstudios), mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen, bleibt weiterhin untersagt. Bedingung für die Öffnung von Friseur- und Fußpflegebetrieben ist ein Hygienekonzept, das neben verschiedener Regelungen zur Reinigung, das Tragen medizinischer Masken durch die Kunden und die Dienstleister sowie die wöchentliche Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten vorsieht. Die besonderen Hygienevorschriften sind in der  Allgemeinverfügung Hygieneauflagen vom 15. Februar 2021 (insbesondere II. Besondere Regelungen, Unterpunkt 4) geregelt. Bei Friseuren ist zusätzlich ein Terminmanagement einzuführen, um durch gestaffelte Zeitfenster die Ansammlung von Kunden zu vermeiden.

Die  Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Februar 2021 schreibt in Paragraf 5, Absatz 4a, vor, dass unter anderem Friseurbetriebe und Kosmetikunternehmen verpflichtet sind, die Belegschaft wöchentlich auf SARS-CoV-2 testen zu lassen. Weitere Informationen unter  Vorgaben für Öffnung der Friseur- und Fußpflegebetriebe ab 1. März.
 

Lockdown bis 7. März 2021

Wegen nur langsam sinkender Infektionszahlen und der potenziellen Gefahr durch mutierte Varianten des Coronaviruses, haben Bund und Länder beschlossen, die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorerst bis zum 7. März 2021 zu verlängern (Beschlusstext der Bund-Länder-Konferenz unter www.bundesregierung.de). In In Sachsen gilt vom 15. Februar bis 7. März die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (coronavirus.sachsen). Neben dem allgemeinen Grundsatz, physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen außer zum eigenen Hausstand auf ein Minimum zu reduzieren und die AHA-Regelungen zu beachten, auf folgende Vorgaben zu beachten:
 

Grundsätzlich ist das Verlassen der Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt. Triftige Gründe sind unter anderem die Berufsausübung, der Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs und der Inanspruchnahme sonstiger zulässiger Angebote (ab 15. Februar Click &Collect, ab 1. März Friseur und Fußpflege), der Besuch von Prüfungen im Bereich der berufsbezogenen Aus- und Fortbildung (zum Beispiel im Bildungszentrum der Handwerkskammer), Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten, Teilnahme an erlaubten Versammlungen und Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel, Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnbereich oder den Arbeitsplatz. Zudem gilt im Freistaat zwischen 22 und 6 Uhr eine Ausgangssperre, wobei das Verlassen der Unterkunft wiederum aus verschiedenen Gründen zulässig ist, so zum Beispiel auch zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Aufgrund der aktuellen Inzidenzwerte in der Stadt Leipzig von unter 100 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern (7-Tage Inzidenz) wurde die nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr und die Begrenzung des persönlichen Bewegungsradius von 15 Kilometern aufgehoben (Stand: 1. März 2021). Demnach sind zulässige Versorgungsgänge und Individualsport (unter Beachtung der Hygieneregeln und der Kontaktbeschränkung sowie Beachtung der in Nachbarlandkreisen geltenden 15 Kilometer Bewegungsbeschränkungen) außerhalb des 15-Kilometer-Radius zum Wohnbereich erlaubt. Sollten die Werte wieder über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner steigen, gelten die Beschränkungen wieder. Für Nordsachsen wurden die Lockerungen ab 27. Februar 2021 zurückgenommen. Der Landkreis Leipzig plant aufgrund der aktuellen Schwankungen des eigenen Inzidenzwertes bis zum 7. März keine Lockerungen.

Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand. Zulässig ist aber die wechselseitige, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften - wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfassen. Dies gilt auch für pflegende Angehörige.

Ausnahmen: Zusammenkünfte zur Religionsausübung sowie für Eheschließungen und Beerdigungen. Letztere sind auf maximal zehn Personen beschränkt.

Die im Einzelhandel und ÖPNV geltende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes gilt grundsätzlich in allen Bereichen, in denen sich Menschen begegnen können. Ausgenommen sind die Fortbewegung ohne Verweilen mit Fortbewegungsmitteln und die sportliche Betätigung. Für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie vor dem Eingangsbereich von Geschäften und in den Geschäften sowie in Gesundheitseinrichtungen (zum Beispiel Arztpraxen) sind medizinische Masken vorgeschrieben. Hierunter werden OP-Masken wie auch FFP2-Masken gefasst. Eine Verpflichtung zum Tragen medizinischer Masken gilt sowohl für die Kunden als auch für die Dienstleister in Friseur- und Fußpflegebetrieben. Ebenfalls müssen Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten ihrer Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind, medizinische Masken tragen. Beschäftigte müssen in Arbeits- und Betriebsstätten medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen. Die bestehenden Ausnahmen für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres und Personal ohne Kundenkontakt behalten ihre Gültigkeit. Es besteht zudem eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind. Dies gilt insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrgemeinschaften. Auch der Fahrer muss eine solche Maske tragen.

Aus- und Fortbildungseinrichtungen werden grundsätzlich geschlossen. Ausnahmen sind unter anderem für die Durchführung von unaufschiebbaren Prüfungen im Bereich der berufsbezogenen Aus- und Fortbildung möglich.

Mit Ausnahme von Meister-, Gesellen-, Zwischen- und Abschlussprüfungen sind damit sämtliche Präsenzangebote der Aus- und Weiterbildung im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Leipzig vorerst eingestellt.

Wie bisher auch, ist in vielen Wirtschaftsbereichen die Erhebung von Kontaktdaten zur Infektionsverfolgung zwingend notwendig. Unternehmen müssen darüber hinaus ein eigenes schriftliches Hygienekonzept erstellen und dieses umsetzen. Außerdem muss ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzeptes benannt werden.
 

Unternehmen jeder Art sollten ferner den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel sowie vorhandene branchenspezifische Konkretisierungen der Unfallversicherungsträger beziehungsweise der Aufsichtsbehörden und die einschlägigen Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zum Infektionsschutz berücksichtigen. Weitere Informationen unter  Hygiene und Arbeitsschutz.

Weite Teile des Einzelhandels im Freistaat bleiben geschlossen. Lebensmittelhandel und Verkauf von Waren des täglichen Bedarfs sind weiter möglich, wobei die Höchstkundenzahl in den Geschäften auf Basis der Verkaufsfläche begrenzt wird. Seit 15. Februar dürfen Geschäfte in Sachsen, die bisher durch die Corona-Maßnahmen geschlossen bleiben,  Click & Collect anbieten.
 
Damit kann online oder telefonisch bestellte Ware vor Ort im Geschäft abgeholt werden. Jedoch müssen strenge Abstands- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden, Kundenansammlungen sind durch Terminstaffelungen zu vermeiden, FFP2-Masken oder medizinische Masken sind sowohl für Verkaufspersonal wie auch für Kunden Pflicht. Der Bezahlvorgang sollte kontaktlos erfolgen. Genaue Hinweise zu den Bedingungen von Click & Collect auf www.coronavirus.sachsen.de.

Friseure und Fußpfleger dürfen ab 1. März wieder öffnen. Der Betrieb in allen anderen Bereichen der körpernahen Dienstleistung, mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen, bleibt weiterhin untersagt. Bedingung für die Öffnung von Friseur- und Fußpflegebetrieben ist ein Hygienekonzept, das neben verschiedener Regelungen zur Reinigung, das Tragen medizinischer Masken durch die Kunden und die Dienstleister sowie die wöchentliche Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten (Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Februar 2021, Paragraf 5, Absatz 4a) vorsieht. Die besonderen Hygienevorschriften sind in der Allgemeinverfügung Hygieneauflagen vom 15. Februar 2021 (insbesondere II. Besondere Regelungen, Unterpunkt 4) geregelt. Bei Friseuren ist zusätzlich ein Terminmanagement einzuführen, um durch gestaffelte Zeitfenster die Ansammlung von Kunden zu vermeiden.

Medizinisch notwendige Behandlungen im Rahmen körpernaher Dienstleistungen sind Maßnahmen, die aus medizinischen Gründen erforderlich sind. Das ist der Fall, wenn eine ärztliche Verordnung (Rezept) ausgestellt wurde. Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde, zum Beispiel bei diabetischer Fußpflege oder Hautbehandlungen bei schwerer Akne. Hierzu zählt auch, wenn zum Beispiel wegen Einschränkungen der Mobilität oder aus Altersgründen, die Fußpflege nicht mehr selbst vorgenommen werden kann.

Auf Nachfrage der Handwerkskammer bestätigte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, dass keine Festlegung besteht, dass nur bestimmte Berufsgruppen medizinisch notwendige Behandlungen vornehmen dürfen. Daher sind medizinisch notwendige Behandlungen - auch die der medizinisch notwendigen Fußpflege - zulässig. Da die Landkreise und kreisfreien Städte jedoch per Allgemeinverfügung andere Regelungen festlegen können, sollten Unternehmer und Unternehmerinnen die Rechtslage im Auge behalten. Zudem wird die Dokumentation der medizinischen Notwendigkeit von Behandlungen empfohlen. Weitere Informationen unter  Vorgaben für Öffnung der Friseur- und Fußpflegebetriebe ab 1. März.

Beerdigungen dürfen im engsten Familienkreis stattfinden, dabei sind nicht mehr als zehn Personen erlaubt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Unaufschiebbare Termine beim Bestatter dürfen wahrgenommen werden, hier gilt die Ausgangssperre nicht. Beschäftigte von Bestattungsunternehmen haben Anspruch auf Notbetreuung (wenn einer der Sorgeberechtigten entsprechend tätig ist und die Betreuung nicht abgesichert werden kann).
Fotografen/Fotostudios dürfen ihre Dienstleistung - insbesondere zur Aufrechterhaltung des amtlichen Meldewesens (Passbilder) - anbieten.
Im Bereich Gastronomie sind nur die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zum Verzehr in der eigenen Häuslichkeit oder am Arbeitsplatz gestattet.
Grundschulen und Kindertageseinrichtungen öffnen am 15. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb. Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken (Aufhebung der Schulbesuchspflicht). Für weiterführende Schulen gilt weiter häusliche Lernzeit. Details sind in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (coronavirus.sachsen) festgelegt, die am 12. Februar im Landtag beraten wurde und am 15. Februar in Kraft getreten ist. Informationen zur Entschädigung und Verdienstausfall bei Quarantäne, Anspruch auf Kinderkrankengeld bei eingeschränktem Schul- und Kita-Angebot sind unter Verdienstausfall zusammengestellt. Weitere Informationen unter  Verdienstausfall.
Für Betriebe mit Umsatzeinbrüchen höher als 30 Prozent gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe. Für Unternehmen, die noch nicht so lange am Markt sind, gelten Sonderregelungen. Die Hilfen können auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Weitere Informationen unter  Überbrückungshilfe des Bundes.

 
 

Hinweis zum BTZ

Die Schließung von Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung (außer für Prüfungen) durch die Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Februar betrifft auch das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer. Mit Ausnahme von Zwischen- und Abschlussprüfungen sowie Meisterprüfungen findet vorerst keine Aus- und Weiterbildung statt. Der Zutritt zum BTZ ist ausschließlich mit einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen gestattet. Lehrlinge sowie Teilnehmer von Prüfungen und Bildungsmaßnahmen werden gebeten, sich regelmäßig auf dieser Seite über den Stand der Entwicklung zu informieren.
 

 Kammerservice trotz Pandemie

Trotz Corona-Pandemie sind die Beratungsangebote der Handwerkskammer weiter abrufbar. Handwerkerinnen und Handwerker werden jedoch gebeten, vorrangig per Telefon oder E-Mail mit ihrer Kammer in Kontakt zu treten. Präsenzberatungen an unseren Standorten sind grundsätzlich nur nach vorheriger Terminabstimmung und mit Mund-Nase-Bedeckung möglich.

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Rechtsgrundlagen / Allgemeinverfügungen
 

Bisherige Bekanntmachungen

In dieser Zusammenstellung sind hauptsächlich amtliche Bekanntmachungen mit Auswirkungen auf das sächsische Handwerk aufgeführt. Weitere Bekanntmachungen, die unter anderem Werkstätten für behinderte Menschen, Krankenhäuser und Angebote der Tagespflege betreffen, stellt der Freistaat Sachsen unter coronavirus.sachsen.de > Amtliche Bekanntmachungen zur Verfügung.



Ausbildungssituation mit Ausbilder und Lehrling in der Holzwerkstatt. Bild: displayced / Silvana Kuhnert
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Aus- und Fortbildung, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) und Prüfungen

 

Mit Ausnahme von Meister-, Gesellen-, Zwischen- und Abschlussprüfungen bleiben die Angebote der Aus- und Weiterbildung im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer vorerst eingestellt. Der Zutritt zum BTZ ist ausschließlich mit einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung gestattet. Lehrlinge sowie Teilnehmer von Prüfungen und Bildungsmaßnahmen werden gebeten, sich regelmäßig auf dieser Seite über den Stand der Entwicklung zu informieren.
 

Hände ziehen an einem Seil. Bild: BillionPhotos.com / stock.adobe.com
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Politische Aktivitäten für das Handwerk in der Coronakrise

Die Coronakrise fordert das Handwerk enorm. Während manche Gewerke Sonderschichten fahren, sind andere eingeschränkt, mussten Arbeitsrhythmen umstellen oder sind gar zum Stillstand gezwungen. Landauf, landab werden Hilfsprogramme gestartet und Möglichkeiten gesucht, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten, damit möglichst viele Unternehmen die Krise mit einem blauen Auge überstehen.

Auch die Handwerksorganisation gibt ihr Bestes, um Unternehmer und Angestellte in dieser Zeit so gut wie möglich zu unterstützen. Neben unzähligen Beratungsgesprächen zu Kurzarbeit, Nothilfen, Krisenmanagement sowie der Aufbereitung von Informationen für das Handwerk steht die Interessenvertretung im Fokus vieler Aktivitäten. Wir sind selbstverständlich mit allen relevanten Akteuren - Wirtschaftsministerium, Arbeitsagentur, Gesundheitsämtern, Förderbanken, Fachverbänden usw. - in engem Kontakt. Dort bringen sich die Handwerkskammer zu Leipzig und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Nachdruck ein, um Rahmenbedingungen zu forcieren, die es den großen und kleinen Unternehmen des Handwerks ermöglichen, die Auswirkungen der Coronakrise zu bewältigen.
 

Einige Beispiele dieser politischen Aktivitäten im Überblick
 

  • Kontinuität und Stabilität statt "Auf" und "Ab"
    25. Februar 2021 | Offener Brief an die Bundeskanzlerin und die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalitionn
    Schreiben der sächsischen Handwerkskammern, der sächsischen Industrie- und Handelskammern, der Sächsischen Landesärztekammer, des Landesverbandes der Freien Berufe, des Unternehmerverbandes Sachsen  sowie der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft vom 25. Februar 2021. Die sächsische Wirtschaft erwartet eine Strategie zur Rückkehr in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalität - nicht im Sinne eines Privilegs, sondern zur Wahrung der im Grundgesetz verbrieften Rechte.
     
  • Zur aktuellen Situation bei Friseuren und Kosmetikern in der Corona-Krise
    17. Februar 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben des Sächsischen Handwerkstages vom 17. Februar 2021 mit der Bitte, sich auf der Bund-Länder-Ebene kurzfristig in gleichem Maße auch für das Kosmetikhandwerk starkzumachen.
     
  • Coronahilfen und Erstattung von Unternehmerlohn
    28. Januar 2021 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern vom 28. Januar 2021 mit der Bitte um ein sächsisches Förderprogramm für Inhaberinnen und Inhabern geschlossener Handwerksbetriebe in Ergänzung zu den Wirtschaftshilfen III.
     
  • Leipzigs Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn im Austausch mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Thema Corona-Hotspots im Freistaat
    17. Dezember 2020 | Die Aussage des Sächsischen Ministerpräsidenten in einer Videoaufzeichnung vom 4. Dezember 2020 erweckte den Eindruck, im Handwerk läge ein Hotspot für Infektionen. Der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, Claus Gröhn, hat das Gespräch mit dem Landesvater gesucht, damit dieser seine Aussage klarstellen konnte.

    Seit Mitte Dezember 2020 kursiert ein Videoausschnitt in den sozialen Medien, in dem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer Handwerksunternehmen, bei denen Angestellte trotz Abstandsregeln gemeinsam im Büro frühstücken, beispielhaft als Hotspots für die potenzielle Ausbreitung der Covid-19-Infektionen benennt. Das Video stammt aus der Aufzeichnung des Corona-Dialogs der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. vom 4. Dezember 2020. Dort hatte der sächsische Ministerpräsident mit Medizinern über Handlungsoptionen und Verhältnismäßigkeiten von Corona-Maßnahmen diskutiert.
     

    Auch wenn der Ausschnitt aus dem Zusammenhang gerissen wurde, waren einige Handwerkerinnen und Handwerker - die penibel auf die Einhaltung der Corona-Vorgaben achten - verständlicherweise irritiert angesichts der Aussage. Leipzigs Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn nutzte diesen Anlass, um das Gespräch mit Michael Kretschmer zu suchen und um eine Einordnung und Begründung seiner Aussage anzumahnen.

    Mit Einverständnis des Ministerpräsidenten stellen wir eine Aufzeichnung des Videotelefonats zur Verfügung. Die Handwerkskammer zur Leipzig wird darüber hinaus unverzüglich Kontakt mit den Gesundheitsämtern Kontakt aufnehmen, um für Aufklärung über die Schwerpunkte im Infektionsgeschehen zu sorgen. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden den Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellt.

     

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  • Geplanter Lockdown: Forderungen und Wünsche seitens des Hand­werks
    9. Dezember 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten, den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern vom 9. Dezember 2020, unter anderem mit den Forderungen, das Handwerk in der kommenden Verordnung erneut für systemrelevant zu erklären, die Öffnung von Ladenge­schäften des Handwerks unabhängig von der Schließung des Einzelhan­dels sicherzustellen, den Abschluss begonnener Baustellen zu ermöglichen und Einrichtungen der Erstausbildung und Fortbildung geöffnet zu lassen.
     
  • Infektionsgeschehen eindämmen, Verhältnismäßigkeit wahren
    28. Oktober 2020 | Pressemitteilungen der Handwerkskammer zu Leipzig
    Im Vorfeld der heutigen Beratung (28. Oktober 2020) der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder wurde bekannt, dass ein Lockdown für die Kosmetiksalons geplant sei. Die Handwerkskammer zu Leipzig hält diese Maßnahme für nicht angemessen, um das Infektionsgeschehen wirksam einzudämmen.
     
  • Hygieneanforderungen und Gesundheitsschutz im Friseur- und Kosmetikerhandwerk
    29. Juni 2020 | Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig an den Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
    Schreiben des Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer zu Leipzig vom 29. Juni mit der Bitte um Prüfung, ob man sich im Regelwerk der BGW auf eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes für die Kunden beschränken könnte - und Antwort der BGW vom 6. Juli
     
  • Bürokratieaufwand durch Absenkung der Umsatzsteuer - Handwerkskammerpräsident schlägt Abwicklung über die Finanzverwaltung vor
    9. Juni 2020 | Schreiben an den Bundesminister für Finanzen, den Sächsischen Ministerpräsidenten und den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Schreiben des Präsidenten der Handwerkskammer zu Leipzig vom 9. Juni mit dem Vorschlag, die zeitlich befristete Absenkung der Umsatzsteuersätze über ein Erstattungsverfahren der Finanzämter zu realisieren.
     
  • Gestärkt aus der Krise - Sächsische Wirtschaft legt Leitlinien für ein Konjunkturprogramm vor
    20. Mai 2020 | Gemeinsame Pressemitteilung der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern
    Die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern haben am 20. Mai 2020 auf einer Pressekonferenz in Dresden gemeinsam entwickelte Leitlinien für ein Konjunkturprogramm des Freistaates Sachsen vorgestellt.
     
  • Anpassung der Allgemeinverfügung - Aspekte bei einer Exit-Strategie
    8. April 2020 | Schreiben an den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Schreiben der drei sächsichen Handwerkskammern an den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 8. April 2020 über zu berücksichtigende Aspekte bei einer Exit-Strategie.

  • Kleine und mittlere Handwerksbetriebe benötigen jetzt Liquiditätszuschüsse in der Coronakrise
    7. April 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der drei sächsichen Handwerkskammern an den Sächsischen Ministerpräsidenten vom 7. April 2020 mit der Forderung nach Liquiditätszuschüssen in der Coronakrise.
     
  • Sachgrundlose Rückstellung
    6. April 2020 | Schreiben an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

    Schreiben der Handwerkskammer zu Leipzig und der Kreishandwerkerschaften der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland vom 6. April 2020 mit dem Vorschlag, eine sachgrundlose Rückstellung zu passivieren.

  • Aufs Tempo drücken!
    27. März 2020 | Medieninformation
    Unterstützung aus dem Corona-Hilfspaket muss rechtzeitig bei den Unternehmen ankommen.

  • Weiteres sächsisches Soforthilfe-Programm veranlassen
    26. März 2020 | Schreiben an den Sächsischen Ministerpräsidenten
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern sowie der Sächsischen Industrie- und Handelskammern an den Sächsischen Ministerpräsidenten vom 26. März 2020 mit der Forderung, ein weiteres sächsisches Soforthilfe-Programm zu veranlassen.
     
  • Coronakrise und notwendige politische Interventionen
    24. März 2020 | Schreiben an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Sächsischen Handwerkskammern an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie vom 24. März 2020 mit dem Hinweis auf die notwendige Erhöhung der Bürgschaftshöhe von staatlicher Seite auf 90 Prozent sowie zur Gefahr des Aufschubs notwendiger Investitionen durch Änderungen im Bereich des Mietrechts.
     
  • Entschlossene Ansagen und sofortiges Handel notwendig!
    23. März 2020 | Medieninformation
    Hilfsinstrumente für die Wirtschaft sind gefordert.
     
  • Unterstützungsbedarf für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks in Sachsen
    23. März 2020 | Schreiben an die Bundeskanzlerin
    Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der sächsischen Handwerkskammern an die Bundeskanzlerin vom 23. März 2020 mit dem Vorschlag, die Steuervorauszahlungen im Bereich der Einkommens- und Gewerbesteuern für zwölf Wochen auszusetzen, der Forderung nach Abschaffung der Vorauszahlung der Sozialversicherungsbeiträge sowie dem Verweis auf die Notwendigkeit, Coronazuschüsse innerhalb des Monats März auszuzahlen.

  • Covid-19-Auswirkungen auf Bildungseinrichtungen des Handwerks
    23. März 2020 | Schreiben an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen
    Schreiben der Handwerkskammer zu Leipzig an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen vom 23. März 2020 mit dem Hinweis, dass berufliche Bildungsstätten des Handwerks mit Hinblick auf die Erhaltung der Strukturen für Berufsorientierung und Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung Unterstützung bei den zu erwartenden Liquiditätsengpässen benötigen. Hilfsmaßnahmen auf Kreditbasis sind hierfür ungeeignet, da diese nur über Beitragserhöhungen bei den Unternehmen zurückgezahlt werden könnten.
     
  • "Helikoptergeld" für Handwerker
    18. März 2020 | Medieninformation
    Kleinbetriebe brauchen zum Überleben "geschenktes Geld" und keine Kredite vom Staat.
     
  • Gerade in schwierigen Zeiten: Kammer ist erster Ansprechpartner
    18. März 2020 | Medieninformation
    Umfassendes Beratungsangebot, damit Corona für Betriebe nicht zur Existenzbedrohung wird.
     
  • Folgen des Coronavirus für das regionale Handwerk noch schwer abschätzbar
    6. März 2020 | Medieninformation
    Die Handwerkskammer setzt sich dafür ein, dass Steuererleichterungen und kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Unternehmen auf die politische Agenda kommen.

 

 

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Derzeit erreicht uns eine Vielzahl telefonischer Anfragen rund um die Bewältigung der Coronakrise. Sie können uns Ihr Anliegen gern per E-Mail übermitteln. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass noch nicht zu jeder Fragestellung eine passgenaue Lösung zur Verfügung steht. Die Corona-Informationsseite unter www.hwk-leipzig.de/corona wird deshalb stetig mit neuen Hinweisen aktualisiert.

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