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ESF-Mikrodarlehen für Existenzgründer

Mit dem ESF-Mikrodarlehen können Existenzgründer vor Existenzgründung sowie junge Unternehmen innerhalb einer fünfjährigen Gründungsphase finanziellen Anschub für Investitionen und Betriebsmittel in Form eines verzinslichen Darlehens erhalten. Die Antragsteller benötigen dazu ein tragfähiges Unternehmenskonzept, einen Nachweis der notwendigen fachlichen und kaufmännischen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie eine positive Stellungnahme der zuständigen Kammer beziehungsweise Fachverband.

Alle notwendigen Unterlagen sind direkt bei der SAB, Servicecenter, Telefon 0351 49104950, oder www.sab.sachsen.de beziehungsweise bei der Handwerkskammer zu Leipzig erhältlich. Die Antragstellung erfolgt vor Vorhabensbeginn direkt bei der SAB. Nicht gefördert werden Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet ist, die eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben haben sowie Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Weitere Informationsquellen

www.mikrodarlehen.sachsen.de

  • Darlehenshöhe: je Vorhaben bis maximal 20.000 Euro
  • Eigenanteil des Darlehensnehmers: mindestens 20 Prozent, dabei beträgt der erforderliche Eigenanteil für betriebliche Investitionen mindestens 40 Prozent Eigenanteil: finanzielle Eigenmittel,Eigenleistungen (insbesondere bei Baumaßnahmen), Sacheinlagen (gemäß Anlagespiegel) sowie alle nicht-öffentlichen, beihilfefreien Finanzierungsmittel
  • Laufzeit: bis zu fünf Jahre, davon sechs oder zwölf tilgungsfreie Monate möglich
  • Zinssatz: Festzins für die gesamte Laufzeit in Höhe des EU-Basiszinssatzes, der zum Zeitpunkt der Bewilligung gilt. Mitteilung auf Nachfrage.
  • Sicherheiten: nur persönliche Haftung der/des Antragstellers
  • Abruf: innerhalb der ersten sechs Wochen nach Vertragsabschluss
  • Auszahlung: 100 Prozent, allgemein in einer Summe (maximal drei Teilbeträge möglich)
  • Einsatz der Darlehensmittel: maximal sechs Monate nach Auszahlung
  • Tilgung: quartalsweise in festen Raten, vorzeitige Tilgung (vollständig oder teilweise) zu jedem Zeitpunkt ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich
  • Rechtsanspruch: nein

Förderausschluss im Bereich des Handwerks besteht für Autohäuser, sofern der Handelsumsatz überwiegt. Der Vorhabensbeginn darf erst nach Erhalt des Darlehensangebotes beziehungsweise nach Genehmigung eines zu beantragenden vorzeitigen Vorhabensbeginns durch die SAB erfolgen.

Mikrodarlehen können nur noch an Unternehmen ausgerichtet werden, deren Mitarbeiterzahl weniger als zehn, der Jahresumsatz maximal zwei Millionen Euro oder die Jahresbilanzsumme maximal zwei Millionen Euro beträgt.


Ansprechpartner

Michael Gruber

Betriebsberater

Schulstraße 67
04668 Grimma
Tel. 03437 911385
Fax 03437 911388
gruber.m--at--hwk-leipzig.de