Geldscheine. Bild: moerschy / pixabay.com
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Die Überbrückungshilfe des Bundes geht in die Verlängerung

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können Liquiditätshilfen erhalten. Anträge für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) konnten bis 9. Oktober 2020 gestellt werden.

Änderungsanträge sind noch bis einschließlich 30. November 2020 möglich. Rückwirkende Neuanträge für die erste Phase sind nicht mehr möglich. Die zweite Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge hierfür können ab sofort gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe wird auch für den Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 (Überbrückungshilfe III) verlängert.

Über die bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können sich Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer registrieren, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen. Auf der Seite findet man außerdem Antworten auf häufig gestellte Fragen.

In der zweiten Phase der Corona-Überbrückungshilfe können Unternehmen, bei denen signifikante Umsatzrückgänge in den Monaten September, Oktober, November und Dezember entstehen, Zuschüsse beantragen. Die Höhe der Förderung bemisst sich dann nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.
 

Fördersätze der Überbrückungshilfe (Fördermonate September bis Dezember 2020):

  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten werden bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erstattet.
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten werden bei einem Umsatzeinbruch von 50 Prozent und mehr erstattet.
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten werden bei einem Umsatzeinbruch von 30 Prozent und mehr erstattet.

Aufgrund steigender Infektionszahlen fördert die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind. Förderfähig sind hierfür z.B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern.
  

Fixkostenzuschuss / Unternehmerlohn nicht förderfähig

Bei jüngeren Unternehmen, die zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen. Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, kann keine Überbrückungshilfe für den jeweiligen Fördermonat gezahlt werden. Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Unternehmerlohn ist nicht förderfähig. Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
 

Antragstellung über "prüfenden Dritten" soll zügige Bewilligung sicherstellen

Das Programm wird in einem vollständig digitalisierten Verfahren beantragt und bearbeitet. Die Mittel dafür werden von dem für die Digitalisierung der Verwaltung federführenden Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bereitgestellt. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen "prüfenden Dritten" (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt), der das beantragende Unternehmen in der Regel schon kennt und beurteilen kann. Dank dieser Vorprüfung können die Anträge zügig beschieden und die Hilfen schnell ausgezahlt werden. Die Antragsbearbeitung und die Auszahlung erfolgen wiederum über die Bewilligungsstellen der Bundesländer. 

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Themenseite "Coronavirus"
 

 Förderphasen 

#i##Überbrückungshilfe I: 
#i##
Fördermonate Juni bis August 2020

#i##Überbrückungshilfe II: 
#i##Fördermonate September bis Dezember 2020

#i##Überbrückungshilfe III:
#i##Fördermonate Januar 2021 bis Juni 2021
 

 Förderung beantragen

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