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Auslandsmärkte in Corona-Zeiten

Bei beruflich bedingten Auslandsaufenthalten sind die jeweiligen Einreisebestimmungen des Ziellandes zu beachten. Test- und Quarantänepflichten, formelle Einreisemeldungen usw. sind in den Ländern unterschiedlich geregelt. Bei der Rückkehr nach Sachsen sind wiederum die Einreisebeschränkungen des Bundes zu beachten.

Melden Sie sich vor Beginn einer geschäftlichen Auslandstätigkeit am besten telefonisch oder per E-Mail bei unserer Außenwirtschaftsberaterin Antje Barthauer.

Die Webseite der Europäischen Kommission Re-open EU informiert tagesaktuell über die gültigen Coronaregeln in den einzelnen EU-Ländern wie unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen, Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken.

Bei Einreise nach Deutschland gilt einen generelle Nachweispflicht. Personen ab zwölfJahren müssen über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten. Welches Land aus deutscher Sicht aktuell als "Hochrisikogebiet" oder "Virusvariantengebiet" eingestuft wird, ist auf der Webseite des Robert Koch-Instituts zu finden. Bei Einreisen aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten ist grundsätzlich eine digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de abzugeben abzugeben und es ist die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) des Bundes zu beachten, die die Melde-, Test- und Quarantänepflichten regelt. Ausnahmen gibt es für Grenzpendler und Grenzgänger, für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden.

Umfassende Informationen zu den weltweiten Regelungen und wirtschaftlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie hat Germany Trade and Invest (GTAI) auf einer Sonderseite zusammengestellt.
 

Außenwirtschaftsberatung

barthauer-antje www.foto-zentrum-leipzig.de

Antje Barthauer
Beraterin Außenwirtschaft / Exportscout

Tel. 0341 2188-304
Fax 0341 2188-25304
barthauer.a--at--hwk-leipzig.de

 

Weiterführenden Informationen

 Europäische Kommission

 Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat

 Sächsische Staatsregierung

 Germany Trade and Invest
 

Es bestehen vor Einreisebeschränkungen, Quarantäneregeln und Testrichtlinien, die es vor Einreise beziehungsweise Rückkehr nach Deutschland aus dem Ausland allgemein sowie aus Risikogebieten (Hochrisiko- und Virusvariantengebiet) zu beachten gilt. Diese regelt bundesweit einheitlich die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) des Bundes vom 30. Juli 2021. Informationen gibt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Bei Einreise nach Deutschland gilt einen generelle Nachweispflicht. Personen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung definiert nur noch zwei Kategorien von Risikogebieten:

1. Hochinzidenzgebiete,
2. Virusvarianten-Gebiete.

Auf der Webseite des Robert Koch-Instituts ist die tagesaktuell Übersicht der entsprechenden Regionen/Länder und deren Zuordnung zu der jeweiligen Kategorie zu finden. Je nachdem welchen Status das Land beziehungsweise die Region hat, aus der/dem der Einreisende kommt, sind unterschiedliche Verpflichtungen und Ausnahmen von den Anzeige- und Testpflichten beachten. Die entsprechende Bundesverordnung ist auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht (30. Juli 2021).

Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, haben grundsätzlich folgende Verpflichtungen:

  • Meldepflicht: Einreise müssen eine digitale Einreiseanmeldung vornehmen.
  • Nachweispflicht: Einreisende müssen einen Test-, Impf- oder Genesenennachweise mit sich führen und bei Kontrollen vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist ausschließlich ein Testnachweis möglich. Außerdem ist der Test-, Impf- oder Genesenennachweis im Portal der Einreiseanmeldung hochzuladen. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.
  • Quarantänepflicht: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Beendigung der Quarantäne: Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Geimpfte und Genesene können die Quarantäne ab dem Zeitpunkt beenden, an dem der entsprechende Nachweis über das Einreiseprotal übermittelt wird. Geschieht dies vor Einreise, muss die Quarantäne nicht angetreten werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich.

Ausnahmen von der Melde-, Quarantäne- und Testpflicht gibt es für den Grenzverkehr mit Aufenthalten im Hochrisikoland (1) beziehungsweise in Deutschland von weniger als 24 Stunden. Auch Grenzpendler sind davon befreit, sofern ihre Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar. Grenzpendler aus einem Risikoland, die nicht geimpft oder genesen sind, werden nur von der Einreisenachweispflicht befreit, wenn sie zweimal die Woche über einen Testnachweis verfügen. Personen, die für einen begrenzten Zeitraum von bis zu fünf Tagen zwingend notwendig und unaufschiebbar zum Zweck ihrer Berufsausübung einreisen oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (zum Beispiel Geschäftsreisende) müssen, um von der Quarantänepflicht ausgenommen zu sein, die digital Einreise anmelden und einen Test- Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können sowie eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Dringlichkeit des Einsatzes. Bei Aufenthalten in Virusvariantengebieten gibt es Ausnahmen lediglich für Durchreisen, Aufenthalte von weniger als 24 Stunden, Transportpersonal und Grenzpendler.

Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt ein Beförderungsverbot. Weiterführende Informationen sowie FAQs gibt es unter www.coronavirus.sachsen.de. Welche Schwerpunkt-Teststellen in Sachsen zur Verfügung stehen, ist unter www.kvs-sachsen.de zu finden.

Die Einreise nach Luxemburg auf dem Landweg ist für EU-Bürger möglich, ohne dass ein 3-G-Nachweis vorzuweisen ist. Die 3-G-Regel gilt lediglich für Personen die per Flugzeug in das Großherzogtum Luxemburg einreisen. Die vom Gesundheitsministerium aufgelegten Schutz- und Hygienemaßnahmen sind zu beachten. Auf Luxemburger Baustellen werden die Einhaltung des Entsendegesetzes und der geforderten Hygienemaßnahmen regelmäßig kontrolliert.

Informationen zu Gesundheitsschutz- und Hygienemaßnahmen gibt es auf der Webseite der Luxemburger Regierung.

Die Einreise aus Deutschland ist unter nachfolgenden Voraussetzungen ohne Quarantäne und Einreiseanmeldung möglich. Personen, die aus Deutschland einreisen, müssen glaubhaft machen können, dass sie sich in den vergangenen zehn Tagen ausschließlich in Deutschland oder Österreich aufgehalten haben. Zusätzlich ist einer der folgenden 3-G-Nachweise mitzuführen:

  • negatives Testergebnis (oder ein ärztliches Zeugnis über ein negatives Testergebnis),
  • Impfzertifikat,
  • Genesungszertifikat.

Das negative Testergebnis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen. Kann zum Zeitpunkt der Einreise keiner der 3-G-Nachweise erbracht werden, muss bei Einreise eine digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden und eine Testung innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise ist verpflichtend. Weitere Informationen unter www.sozialministerium.at. Handwerksbetriebe die zur Dienstleistungserbringung nach Österreich einreisen, sollten nach wie vor entsprechende Nachweise führen, wie eine Bestätigung des Auftraggebers über die zu erbringende Dienstleistung, Personalausweis oder Reisepass.

In Österreich gilt seit 8. November 2021 die 2-G-Regel. Nur noch geimpfte und genesene Personen Zutritt zum Beispiel zu Hotellerei / Beherbergungsleistungen, Gastronomie, Weihnachtsmärkte, den Kulturbereich, körpernahe Dienstleistungen sowie Sport und Freizeiteinrichtungen. Bis 6. Dezember 2021 gilt eine Übergangsfrist - bis dahin ist der Zutritt auch mit Erstimpfung und zusätzlichem PCR-Test möglich. Generelle FFP2-Maskenpflicht im gesamten Handel, in Museen und Bibliotheken - überall dort, wo kein 2- oder 3-G-Nachweis vorgeschrieben ist.

Österreich wurde vom RKI als Hochrisikoland eingestuft. Bei Rückreise nach Deutschland sind entsprechend der Einreiseverordnung des Bundes die Melde-, Nachweis und Quarantänepflichten zu beachten. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet kann die Quarantäne für Geimpfte und Genesene ab dem ersten Tag durch Vorlage per Upload im Einreiseportal oder für Ungeimpfte frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Testergebnis beendet werden.

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und die Deutsche Handelskammer in Österreich (AHK) stellen auf ihrer jeweiligen Webseite Informationen für Unternehmen zur aktuellen Situation in Österreich zur Verfügung.

Es finden keinen Grenzkontrollen an den Grenzen zwischen Schengen-Staaten und der Schweiz statt. Für Erbringer von grenzüberschreitenden Dienstleistungen gelten die Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens (FZA) und die üblichen Anwendungsbestimmungen. Grenzüberschreitende Dienstleistungen sind möglich unter der Voraussetzung, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen eingehalten werden. Für die Einreise gilt die 3-G-Regel. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss bei der Einreise einen negativen Test (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden oder Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden) vorweise. Grundsätzlich muss sich derjenige sogar zweimal testen lassen - vor der Einreise und vier bis sieben Tage danach. Das gilt unabhängig davon, aus welchem Land eine Person kommt oder mit welchem Verkehrsmittel sie einreist. Vor Einreise muss online eine Einreiseanmeldung abgegeben werden. Dies gilt für Einreisende aus Risikogebieten unabhängig vom Beförderungsmittel.

Informationen zu den zu den Einreisevorschriften sind beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu finden. Informationen zu den Hygienevorschriften auf Baustellen in der Schweiz stellt www.suva.ch bereit.