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Qualitätsmanagement und Zertifizierung

Nicht das einmalige Geschäft mit einem Kunden lohnt sich für ein Unternehmen, sondern ein zufriedener Kunde, der immer wieder dem Unternehmen Aufträge erteilt. Das immer gültige Motto "Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Ware" zeigt, wie wichtig es ist, dass der Kunde beziehungsweise der potentielle Kunde von der andauernden Qualitätsfähigkeit des Lieferanten überzeugt ist.

Die Sicherung von gleichbleibender Qualität und die Flexibilität, sich an Veränderungen des Unternehmensumfelds anzupassen, sind wichtige Voraussetzungen für heutige Unternehmen. Die strategischen Werkzeuge und Methoden der Unternehmensführung mit langfristiger Wirkung, die für eine solche Qualitätssicherung und Flexibilität notwendig sind, werden durch den Begriff der Qualitätsmanagementsysteme zusammengefasst.

Unternehmen können sich nach der Normreihe DIN EN ISO 9000 ff zertifizieren lassen, um sich für öffentliche Aufträge zu bewerben, denn nationale Behörden knüpfen die Vergabe an das Vorhandensein von Qualitätsmanagementsystemen. Exportorientierte Unternehmen haben zudem internationale Anforderungsstandards und Reglements zu berücksichtigen.

Wesentliche Inhalte der Norm DIN EN ISO 9000 ff sind

  • prozessorientierter und damit der jeweiligen Unternehmensstruktur leicht anzupassender Aufbau,
  • Einschränkung des Aufwands für die Dokumentation auf das notwendige Maß, (Dokumentationsumfang wird von Fähigkeit und Qualifikation des Personals bestimmt),
  • ständige Verbesserung und Kundenorientierung über Planung, Festlegung und Überwachung der qualitätsrelevanten Arbeitsabläufe.

Die kontinuierliche Anwendung des Qualitätsmanagementsystems bildet die wesentliche Grundlage für langfristig erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Ansprechpartner bei der Handwerkskammer zu Leipzig zu diesem Thema ist Emily Butter . Sie bietet auch Informationen zur Zertifizierung nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 an.

Weitere Informationsquellen

Normreihe DIN EN ISO 9000 ff



Die Arbeit der BIT wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

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Emily Butter

Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)

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