Außenwirtschaftliche Qualifizierung - Neue Fördermöglichkeiten der SAB
Die Sächsische AufbauBank (SAB) bietet sächsischen Unternehmen bereits vielfältige Fördermöglichkeiten zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Zur Unterstützung von Auslandsaktivitäten werden nun auch Maßnahmen zur außenwirtschaftlichen Qualifizierung gefördert. Gerade im Hinblick auf die Erschließung neuer Auslandsmärkte müssen sowohl Unternehmer als auch Arbeitnehmer ihre Kenntnisse und Kompetenzen permanent weiterentwickeln. Daher werden nun auch Weiterbildungsprojekte, die dem Erwerb, Ausbau und Erhalt interkultureller Kompetenzen und Kompetenzen im Bereich des internationalen Marketings dienen seitens der SAB bezuschusst.
Zielgruppe und Förderbedingungen
Die Zuschüsse richten sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sowie an Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern, die ihren Firmensitz im Freistaat Sachsen haben. Gefördert werden Schulungen, die durch externe Dienstleister durchgeführt werden, unter der Voraussetzung, dass die Teilnehmer ihren Hauptwohnsitz und Arbeitsort in Sachsen haben.
Der Förderhöchstsatz für allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen liegt für KMUs bei 80 Prozent der Kosten, für Großunternehmen bei 60 Prozent. Bei spezifischen Weiterbildungsmaßnahmen werden für KMUs bis zu 45 Prozent und bei Großunternehmen bis zu 35 Prozent der Kosten übernommen. Zusätzlich existiert eine Förderung benachteiligter Arbeitnehmer. Die Zuwendungen müssen mindestens 200 Euro betragen.
Weitere Informationen sowie den Antrag erhalten Sie bei der SAB. Die Antragunterlagen stehen unter www.sab.sachsen.de zum Donwload bereit und sind vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme mit den erforderlichen Unterlagen bei der SAB einzureichen. Die Bearbeitung des Antrags seitens der SAB dauert zirka sechs Wochen.