Handwerksorganisation
Die Organisation des Handwerks umfasst alle Handwerksverbände und die ihnen nahestehenden Institutionen, die sich mit den Interessen der Handwerker befassen. Die Handwerksverbände leiten ihren Tätigkeitsbereich aus der Vertretung ihrer Mitglieder, also der Handwerker, ab.
Die Organisation des Handwerks hat eine lange Tradition, die mit den Zünften ihren Anfang nahm. Ziel der Handwerksorganisation ist es, das Wohl sowie die Existenz der Mitglieder zu fördern und zu sichern. Heute steht die Handwerksstruktur auf zwei Säulen: Handwerkskammern und Innungen.
Die derzeit 54 Handwerkskammern in Deutschland sind die gesetzliche Vertretung aller deutschen Handwerker. Für die selbstständigen Handwerker besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der für sie zuständigen Handwerkskammer.
Die Innungen bilden den Zusammenschluss der einzelnen Handwerksberufe. Durch die Innungen werden vor allem die berufsspezifischen Belange vertreten und gemeinsame gewerblichen Interessen der Innungs-Mitglieder gefördert. Auch bei der Lehrlingsausbildung wirken die Innungen mit. Die Mitgliedschaft bei einer Innung ist freiwillig.
Seite aktualisiert am 01. Juni 2012, online seit 26. März 2009
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