Steueranreize für energetische Sanierungen schnell verabschieden!

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Förderung wird Investitionen in Milliardenhöhe auslösen

29. Dezember 2011 | Nachdem der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat im Dezember trotz zweifachen Anlaufes keine Einigung im Streit um steuerliche Begünstigungen für energiesparende Gebäudesanierungen erzielt hat, fordert Leipzigs Handwerkskammerpräsident Ralf Scheler die Politik auf, das Thema im neuen Jahr zügig anzupacken und nicht erneut auf die lange Bank zu schieben.

Investitionsanreiz wichtig zum Erreichen der Klimaziele

"Vor allem für Hausbesitzer wird sich eine steuerliche Sanierungsförderung als Investitionsanreiz erweisen. Das Instrument ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende, der nicht verzögert werden darf", so Scheler.

Förderung erhöht Sanierungsquote

Immerhin entfiele auf den Bereich der Wohngebäude fast die Hälfte des deutschen Energieverbrauchs sowie ein Drittel der CO2-Emissionen. Deshalb wolle die Bundesregierung die Sanierungsquote hier auf zwei Prozent im Jahr verdoppeln. Ohne zusätzliche Anreize sei dies illusorisch.

Einigung sichert Umsätze in Handwerksbetrieben

"Je schneller sich Bund und Länder beim Hickhack um die Förderung einigen, desto eher werden zusätzliche Sanierungen im Gebäudebestand angeschoben. Diese Investitionen sichern wiederum Arbeitsplätze und Umsätze in vielen Handwerksbetrieben."

Aktuelle Studien beweisen, dass sich die staatliche Förderung positiv auf die Sanierungsbemühungen und den Klimaschutz auswirken.

Förderinstrumente wirken

Das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) und das Bremer Energieinstitut (BEI) haben Mitte Dezember attestiert, dass die bereits existierenden Förderprogramme der KfW zum energieeffizienten Bauen und Sanieren im Jahr 2010 zu einer Reduktion der Treibhausgase um eine Million Tonnen geführt haben. Zum Erreichen der vom Bund avisierten Klimaziele, ist jedoch eine jährliche Minderung der Treibhausgase um 2,2 Millionen Tonnen notwendig.

"Die steuerliche Begünstigung der energetischen Gebäudesanierung wird helfen, die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung zu erreichen", argumentiert Handwerkskammerpräsident Scheler weiter.

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Seite aktualisiert am 19. Juni 2012online seit 29. Dezember 2011

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