Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.

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Handwerk startet Imagekampagne

Am 14. Januar gab das Handwerk den Startschuss für eine deutschlandweite Imagekampagne , die über fünf Jahre andauern wird. Mit der Imagekampagne soll die Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft und in der Gesellschaft stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden.

Basis für die Entwicklung der Kampagne sind die Ergebnisse einer Untersuchung des renommierten Forsa-Instituts über das Ansehen des Handwerks in der Bevölkerung.

Handwerk wird zu wenig wahrgenommen

  • nur 36 Prozent der Befragten haben in letzter Zeit etwas über Handwerk gehört oder gelesen (14 bis18-Jährige: elf Prozent)
  • viele Berufe werden nicht mehr als Teil des Handwerks wahrgenommen. Das Handwerk wird deshalb in seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung weit unterschätzt.

Das Bild des Handwerks in der deutschen Öffentlichkeit ist nicht schlecht

  • 48 Prozent schätzen das soziale Ansehen des Handwerks als hoch ein, aber nur 33 Prozent der jungen Leute zwischen 14 und 25,
  • 88 Prozent halten Handwerk für wichtig (Jugendliche: 69 Prozent),
  • 83 Prozent sagen, Handwerk könne stolz auf seine Leistungen sein (Jugendliche: 79 Prozent),
  • 81 Prozent bewerten Handwerker als zuverlässig (Jugendliche: 74 Prozent).

Handwerk im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen

  • 17 Prozent messen dem Handwerk sehr große Bedeutung zu, aber 41 Prozent den großen Industrieunternehmen.
  • 61 Prozent halten Handwerksunternehmen für attraktive Arbeitgeber, aber nur 52 Prozent der Jugendlichen.

Ziele der Kampagne

Größe und Vielfalt des Handwerks als Wirtschaftsbereich sollen gezeigt werden.
Das Handwerk - das sind in Deutschland:

  • fast eine Million Betriebe mit fast
  • fünf Millionen Beschäftigten und
  • 500.000 Lehrlingen
  • in rund 150 Berufen.

Das Handwerk - das sind im Kammerbezirk Leipzig:

  • rund 12.000 Betriebe mit
  • rund 80.000 Beschäftigten und
  • 6.000 Lehrlingen.

Handwerk ist eine Wirtschaftsmacht

Aber Handwerk ist viel mehr. Handwerk ist nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine Gesellschaftsgruppe. Es ist unverzichtbar in den Regionen, wenn vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden, wenn vor Ort Kundenwünsche ganz individuell erfüllt werden, wenn sich der Handwerksbetrieb vor Ort auch um den Spiel- oder Sportplatz kümmert.

Handwerksbetriebe sind oft über Generationen hinweg mit ihrem Ort verbunden. Handwerk: Das ist die Wirtschaftsmacht von nebenan - nicht anonym, nicht weit weg, sondern dort, wo der Kunde ist. Und genau das ist der Claim der Kampagne:

Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.

Ein weiteres Kampagnenziel: Handwerk ist modern und innovativ. Hier soll das öffentliche Bild - traditionell, alt und ein bisschen verstaubt - "gerade gerückt" werden. Denn überwiegend ist Handwerk aber auf dem neuesten Stand der Technik, gibt selbst Impulse und arbeitet erfolgreich mit der Wissenschaft zusammen.

Die Stärke des Handwerks sind Kundennähe und individuelle Lösungen - ganz nach dem Motto: Geht nicht, gibt's nicht. Deshalb wird Innovations- und Leistungsfähigkeit des Handwerks in Verbindung mit der Nähe zum Kunden gebracht werden.

Drittes Ziel der Kampagne: Handwerk ist ein zukunftsorientierter Wirtschaftsbereich, der jungen Menschen eine gesicherte Berufs- und Lebensperspektive bietet. "Schließlich geht es darum, die politische und gesellschaftliche Akzeptanz, Bedeutung Durchsetzungsfähigkeit des Handwerks dauerhaft zu sichern und zu stärken. Es geht darum, das Handwerk für die Zukunft zu rüsten und zu positionieren", so Handwerkskammerpräsident Joachim Dirschka. Er gab mit dem sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok in Leipzig den regionalen Startschuss zur Kampagne.

Stimmen zur Imagekampagne aus der Spitzenorganisation des Deutschen Handwerks


O-Ton: Otto Kentzler, Präsident des Deutschen Handwerkskammertages, zur Imagekampagne.


O-Ton: Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, zur Imagekampagne.

Ansprechpartner

 
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wolter.a@hwk-leipzig.deE-Mail
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Öffentlichkeitsarbeit und Medien

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Seite aktualisiert am 08. Oktober 2014online seit 17. Januar 2010

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