
Die Handwerkskammer zu Leipzig leitet das Projekt "Mitteldeutsches Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr - mdc-ecomm". Das Kompetenzzentrum wird seit 1998 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und ist eines von 28 über das Bundesgebiet verteilten regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenzzentrum für den Handel im Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr.

Die Handwerkskammer zu Leipzig trägt unter anderem durch ihre Mitarbeit im Beratungszentrum Bundeswehr - Handwerk und Gewerbe dazu bei, dass Wirtschaft und Bundeswehr partnerschaftliche Wege bei der Fachkräftesicherung beschreiten und Synergien ausnutzen.

Das Projekt will Anreize und Barrieren für einen nachhaltigen Wärmekonsum aufdecken und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Wärmesektor ableiten. Gemeinsam mit Teilnehmern aus der Praxis werden individuelle Umsetzungsstrategien für unterschiedliche Personenkreise, wie etwa Wohnungsbaugesellschaften, Handwerker oder die Politik erarbeitet.
Das Projekt "Femme digitale" bietet zahlreiche Veranstaltungs- und Beratungsangebote, die helfen sollen, IT-Anwendungen und E-Business im eigenen Betrieb zu professionalisieren. Die Angebote wenden sich speziell an Unternehmerinnen und Unternehmerfrauen im Handwerk.

Sachsen fördert mit Unterstützung seiner Handwerkskammern naturwissenschaftliche und technische Frühförderung. Kinder sollen spielerisch lernen und verstehen. Das Handwerk fördert die Initiative, weil frühkindliche Bildung wichtig für den späteren Lern- und Arbeitserfolg im Unternehmen ist.

Beim energieeffizienten Sanieren und Bauen herrscht Nachholbedarf. Von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland sind viele sanierungsbedürftig. Handwerker sollen mit der Kampagne "Haus sanieren - profitieren!" Hemmschwellen bei privaten Hausbesitzern überwinden und damit die Nachfrage nach Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung stärken. Bauhandwerker, Zimmerer oder auch Dachdecker, Maler, Elektriker, Heizungsinstallateure und Schornsteinfeger können damit neue Auftragspotenziale erschließen.
Weil immer mehr Unternehmer Berufserfahrung, Qualifikation und soziale Kompetenz von älteren Arbeitnehmern schätzen, unterstützt JobFORMAT 50plus Unternehmen bei der Besetzung offener Stellen mit Arbeitssuchenden über 50. Die Unterstützung im Rahmen des Projekts reicht von der Personalsuche und -auswahl bis zur Betreuung während der Integrations- und Einarbeitungsphase im Unternehmen.

Gewinnung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen im Kammerbezirk war das Hauptziel des JOBSTARTER-Projekts. Ausbildungsplatzentwickler geben Handwerksbetrieben Hilfestellung während der gesamten Ausbildungszeit und sorgen für Berufsorientierungsmaßnahmen in der Region.

Jedes Jahr bleiben deshalb Lehrstellen unbesetzt, weil Unternehmen nicht die Bewerber finden, die exakt in das Anforderungsprofil des Unternehmens passen. Jedes Jahr brechen Lehrlinge ihre Ausbildung schon im ersten Jahr ab, weil sie falsche Vorstellungen vom Ausbildungsberuf hatten. Die Beratung der Handwerkskammer unterstützt die Betriebe, die Lehrstellen anbieten und bislang noch nicht den geeigneten Bewerber gefunden haben.

Berufserfahrung im Ausland? Warum nicht! Die Globalisierung erfasst zunehmend alle Lebensbereiche. Neben aktuellem Wissen sind Flexibilität, Mobilität sowie soziale, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen gefragt. Eine Vielzahl von Bildungsprogrammen steht zur Verfügung um Sie für die zukünftigen Anforderungen des internationalen Wirtschafts- und Arbeitsmarktes zu qualifizieren.