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Historische Scherenschnitte im Haus des Handwerks

"Historische Scherenschnitte"

Neue Ausstellung im Haus des Handwerks ab 9. September

2. September 2010 | "Historische Scherenschnitte" heißt die Ausstellung des Leipziger Kamera- und Fotomuseums, die am Donnerstag, 9. September 2010, 18.30 Uhr, in der Handwerkskammer zu Leipzig eröffnet wird. Zur Einführung spricht Andreas J. Müller, Kurator der Ausstellung.

Der Scherenschnitt zählt zu den frühen Verwandten der Fotografie, steht er doch in engem Zusammenhang zum Schattenbild und insofern zum Fotogramm. Mit Schere, Messer oder in größerer Auflage als Stanzbild hergestellt, erfreuten sich die Silhouetten besonders im Biedermeier großer Beliebtheit und verloren erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gänzlich an Bedeutung.
 

Filigrane Kunstwerke

Die Auswahl filigraner Schwarzschnitte aus der Sammlung von Kerstin Langner zeigt Genrebilder, heitere Szenen, Illustrationen und dekorative Blätter, die zum Teil auch mit einem zweiten farbigen Papier oder feinen Stoffen hinterlegt.

Die frühesten Arbeiten in dieser Ausstellung entstanden in der späten Goethezeit. Zahlreiche Werke stammen von Friedrich Kaskeline, 1863 in Prag geboren, der sich auch als Illustrator einen Namen machte und von Lotte Gützlaff, einer populären und professionellen Scherenschneiderin, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tätig war.
 

Ausstellung läuft bis 31. Oktober

Die Ausstellung im Haus des Handwerks, Dresdner Straße 11/13, 04103 Leipzig, ist bis 31. Oktober 2010, montags bis freitags 8 bis 20 Uhr und samstags 8 bis16 Uhr, geöffnet.

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