Umweltallianz Sachsen wirbt neue Teilnehmer
30. Juni 2009 | Als neuer Teilnehmer in der Umweltallianz Sachsen wurde im Kammerbezirk Leipzig die Dentallabor Lorenz Leipzig GmbH aufgenommen. Die Aufnahmeurkunde wurde Laborleiter Uwe Seebacher durch die Handwerkskammer zu Leipzig übergeben.
Das Unternehmen hatte bereits im Jahr 2004 ein Umweltmanagementsystem nach den Kriterien des Umweltstandards Handwerk eingeführt und sich 2008 erneut einer Prüfung gestellt. Mit der Teilnehmerurkunde zur Umweltallianz wird auf dieses freiwillige Umweltengagement gegenüber Kunden, Vertragspartnern und Behörden hingewiesen. Zudem kann die Firma das Logo der Umweltallianz in der Öffentlichkeitsarbeit und zur Werbung einsetzen.
Freiwillige unternehmerische Umweltleistungen werden gewürdigt
An der Umweltallianz kann jedes sächsische Unternehmen, das eine freiwillige Umweltleistung über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erbracht hat, teilnehmen. Das können zum Beispiel sein:
- die Einführung eines Umweltmanagementsystems,
- die wesentliche Reduzierung der Abfallmenge,
- die Installation einer Solaranlage oder
- die Anschaffung eines Erdgasfahrzeugs.
Die sächsische Staatsregierung schafft im Gegenzug Rahmenbedingungen für eine umweltverträgliche Wirtschaftsentwicklung, führt einen offenen Dialog mit der Wirtschaft und verpflichtet sich unter anderem, die Regelungsdichte zu reduzieren oder unterstützt umweltbezogene Projekte.
Umweltallianzmitglieder erhalten Zugang zu Umwelt- und Energieinformationen
Die Teilnehmer an der Umweltallianz erhalten zweimal jährlich den Infobrief mit aktuellen Informationen über neue umwelt- und energiebezogene Themen.
Die kostenfreie Nutzung der Umweltdatenbank, die den Zugang zu Umweltgesetzen, Verordnungen oder ähnlichem gewährt, ist für Umweltallianzteilnehmer ein weiterer Vorteil.
Zusätzlich werden alle Teilnehmer der Umweltallianz auf den Seiten des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft im Internet veröffentlicht.
Weitere Informationen sowie einen Teilnahmeantrag stehen zum Download bereit. Bei Fragen steht außerdem Christiane Hoffmann vom Umwelt- und Transferzentrum der Handwerkskammer zur Verfügung.